Okres Břeclav – Landschaft, Kulturerbe und Wege in Südmähren

Zwischen Auwäldern, Weinbergen und Kulturlandschaft

Okres Břeclav verbindet im südlichsten Teil Mährens ungewöhnlich unterschiedliche Landschaftsbilder: Auwälder, weiße Felsen, Weinberge, Felder, historische Denkmäler und lebendige Volkstraditionen. Im Mittelpunkt können Natur, Wasser, Radwege, Archäologie, Schlösser oder mährische Kultur stehen.

Wasserlandschaften und geschützte Natur

Der Bezirk erstreckt sich über das Dyje-Svratka-Becken, die Mittel-mährischen Karpaten und das Untere-March-Becken. Die Pálava-Hügel bilden dabei die markante Erhebung der Region. Unterhalb der Pálava liegen die Nové-Mlýny-Wasserflächen mit 3.232 Hektar Wasseroberfläche. Die Lednické rybníky sind ein nationales Naturschutzgebiet von mehr als 1.000 Hektar, das auch für die Fischzucht genutzt wird. Zugleich gehören die Teiche zu den wichtigen Brutplätzen für Wasservögel im Bezirk.

Ein anderer Schwerpunkt ist das Landschaftsschutzgebiet Pálava. Es ist als Biosphärenreservat anerkannt und bewahrt seltene Pflanzen und Tiere. Seine besondere Kulturlandschaft entstand aus dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Wer Naturbeobachtung, offene Landschaft und historische Spuren verbinden möchte, findet hier einen klaren regionalen Schwerpunkt.

Radwege und kurze Bildungswege

Im Raum Břeclav und im Lednice-Valtice-Gebiet führen markierte Radwege zu touristischen Sehenswürdigkeiten. Das Břeclav Tourist Information Centre informiert über Stadt und Region und vermietet Fahrräder. Mehrere Lehrpfade geben den Wegen unterschiedliche Längen und Themen: Der Lehrpfad Břeclav–Pohansko–Lány ist 7 km lang und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad besucht werden. Der 2 km lange Entové-Lehrpfad führt durch Auwald zum Schloss Pohansko. Von Břeclav verläuft der 6,5 km lange Lehrpfad Lužní les zum Janův hrad bei Lednice. Der Lehrpfad Lednické rybníky beginnt am Damm des Mlýnský rybník.

Archäologie, Schlösser und historische Orte

Pohansko ist ein archäologisches Reservat und gilt als einer der bedeutenden frühmittelalterlichen slawischen Fundplätze. Die befestigte Siedlung aus dem 9. Jahrhundert nahm 28 Hektar ein. Im empirezeitlichen Schloss Pohansko dokumentiert eine Ausstellung die örtliche archäologische Forschung. In Dolní Věstonice erinnert die Verbindung zur archäologischen Entdeckung der Venus von Věstonice an eine deutlich ältere Vergangenheit.

Die Lednice-Valtice-Kulturlandschaft entstand durch die Verbindung der Herrschaften Lednice und Valtice mit der benachbarten Herrschaft Břeclav. Zu ihr gehört ein historisches Netz aus Wegen und Aussichtspfaden. Ein 60 Meter hohes Minarett bietet einen Aussichtspunkt über die Anlage; Bootsausflüge können bis zu den Ruinen von Janův hrad führen. Mikulovs mittelalterlicher Stadtkern steht seit 1952 als städtisches Denkmalschutzgebiet unter besonderem Schutz.

Wein und mährische Traditionen

Der Weinbau besitzt in der Region Břeclav eine lange Tradition. Daneben prägen Folklore und Trachtenfeste den regionalen Charakter. Zu den Folklorefestivals gehören „Podluží v písních a tancích“ in Tvrdonice und „Kraj beze stínu“ in Krumvíř. Eine starke Tradition der Krojované hody besteht in Velké Bílovice, Vrbice, Rakvice, Lanžhot und Moravská Nová Ves. Ethnografische Ensembles und Festivals erhalten die Volksmusik- und Volkstanztraditionen des Bezirks. So können Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft nicht nur zwischen Natur- und Kulturerlebnissen, sondern auch zwischen unterschiedlichen regionalen Schwerpunkten suchen.

Weitere Orte für Ihre Recherche

Für die weitere Ortsrecherche können Sie außerdem diese Orte berücksichtigen: Hlohovec (Hlohovec), Horní Vestonice (Horní Vestonice), Moravská Nová Ves (Moravská Nová Ves), Pavlov (Pavlov), Strachotín (Strachotín), Mikulov (Mikulov), Němčičky U Hustopečí (Němčičky U Hustopečí), Lednice (Lednice), Vrbice (Vrbice), Hustopeče (Hustopeče), Lundenburg (Lundenburg), Boleradice (Boleradice), Borkovany (Borkovany), Bořetice (Bořetice), Brod Nad Dyjí (Brod Nad Dyjí), Bulhary (Bulhary), Březí U Mikulova (Březí U Mikulova), Diváky (Diváky), Dolní Dunajovice (Dolní Dunajovice), Dolní Věstonice (Dolní Věstonice), Drnholec (Drnholec), Horní Bojanovice (Horní Bojanovice), Hrušky (Hrušky), Klobouky U Brna (Klobouky U Brna), Krumvíř (Krumvíř), Křepice (Křepice), Lanžhot (Lanžhot), Milovice U Mikulova (Milovice U Mikulova), Moravský Žižkov (Moravský Žižkov), Morkůvky (Morkůvky), Nikolčice (Nikolčice), Novosedly Na Moravě (Novosedly Na Moravě), Podivín (Podivín), Pouzdřany (Pouzdřany), Přítluky (Přítluky), Rakvice (Rakvice), Šakvice (Šakvice), Sedlec U Mikulova (Sedlec U Mikulova), Šitbořice (Šitbořice), Starovice (Starovice), Starovičky (Starovičky), Tvrdonice (Tvrdonice), Týnec (Týnec), Uhercice U Hustopecí (Uhercice U Hustopecí), Valtice (Valtice), Velké Bílovice (Velké Bílovice), Velké Hostěrádky (Velké Hostěrádky), Velké Němčice (Velké Němčice), Velké Pavlovice (Velké Pavlovice), Zaječí (Zaječí), Bavory (Bavory), Brumovice (Brumovice), Dobré Pole (Dobré Pole), Jevišovka (Jevišovka), Kašnice (Kašnice), Klentnice (Klentnice), Kobylí (Kobylí), Kostice (Kostice), Kurdějov (Kurdějov), Nový Přerov (Nový Přerov), Perná (Perná), Popice (Popice), Pavlov U Dolních Věstonic (Pavlov U Dolních Věstonic) und Ladná (Ladná).

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