Brumovice zwischen Weinwegen und Dorfkultur
Brumovice verbindet Weinwege, Baugeschichte und überlieferte Hody-Traditionen. Der Ort ist damit eine interessante Wahl für Sie, wenn Sie Ihren Aufenthalt nicht nur nach einer Unterkunft, sondern auch nach konkreten Erlebnissen ausrichten möchten. Zwischen einer 150 Kilometer langen Weinroute, einer geschützten spätbarocken Kirche, einer historischen Ortsgeschichte und einer beschriebenen Radverbindung ergeben sich mehrere eigenständige Zugänge zu Brumovice.
Weinwege und geöffnete Weinkeller
Brumovice liegt an der 150 km langen Velkopavlovická vinařská stezka. Diese Weinroute führt durch Weinberge und durch Gassen mit geöffneten Weinkellern. Mit ihrer Länge umfasst sie einen weit über den Ort hinausreichenden Verlauf durch die mährische Weinlandschaft. Für die Ortswahl ist das ein besonders klarer thematischer Schwerpunkt: Sie können Brumovice als Ziel im Zeichen mährischer Weinlandschaften betrachten, ohne dass sich die Orientierung auf einen einzelnen Aussichtspunkt oder eine einzelne Sehenswürdigkeit beschränkt.
Durch Brumovice verlaufen außerdem zwei mährische Weinwege. Die Moravská vinná stezka bildet das Rückgrat des mährischen Weinwegenetzes und führt durch alle Weinbauregionen Südostmährens. Die beiden Wege unterscheiden sich im Verlauf: Die Velkopavlovická vinařská stezka führt durch Weinberge und Gassen mit geöffneten Weinkellern, die Moravská vinná stezka durch die Weinbauregionen Südostmährens.
Kirche und Geschichte des Ortes
Ein zweiter Schwerpunkt liegt in der Kirche des heiligen Antonius von Padua. Die spätbarocke Kirche entstand 1784 durch die Erweiterung einer älteren barocken Kapelle von 1716. Sie ist ein einschiffiger Bau und als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik geschützt. Die Baugeschichte umfasst damit die ältere Kapelle und ihre spätere Erweiterung; die Jahreszahlen 1716 und 1784 machen diese Entwicklung konkret.
Auch Brumovice selbst besitzt eine lange dokumentierte Geschichte. Der Ort ist eine Siedlung kolonialen Ursprungs aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Eine persönliche Verbindung zur neueren Kulturgeschichte bietet Jan Herben: Er wurde am 7. Mai 1857 in Brumovice geboren. Für die Erkundung des Ortes stehen damit sowohl die mittelalterlichen Ursprünge der Siedlung als auch eine namentlich überlieferte Biografie im Mittelpunkt. Der historische Bogen reicht so von den Anfängen der Siedlung bis ins 19. Jahrhundert.
Hody als Einblick in lokale Traditionen
Bei den Hody zieht ein kostümierter Umzug durch Brumovice. Zur Tradition gehören außerdem die Brumovická zavádka und eine Verkostung von Wein aus Brumovice.
Eine konkrete Radverbindung durch Brumovice
Die Radroute „Stezka Velkopavlovickem – krajem modrých hor“ führt von Kobylí über Brumovice und Morkůvky nach Klobouky und verbindet damit vier Orte entlang einer Strecke. Ihr Verlauf nennt die Orte in einer klaren Reihenfolge: Auf Kobylí folgt Brumovice, danach Morkůvky und schließlich Klobouky.
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