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Prosíčka entdecken: Wanderroute und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Prosíčka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Prosíčka zwischen Wanderroute und Dorfgeschichte

Prosíčka verbindet eine 18,5 km lange Wanderroute mit den Spuren zweier früher selbstständiger Dörfer, einer Mühle mit langer Ortsgeschichte und mehreren kleinen sakralen Zeugnissen. Zur örtlichen Landschaft gehören die Nezdínská studánka in einem bewaldeten Tal unterhalb von Nezdín und der dort entspringende Nezdínský potok. Im Gemeindegebiet von Prosíčka steht außerdem die 1929 erbaute Kapelle an der Nezdínská studánka. Damit lässt sich der Ort über mehrere unterschiedliche Zugänge erschließen: über den Verlauf der Wanderung, über die Geschichte der beiden früheren Dörfer und über einzelne Bauwerke und Erinnerungszeichen.

Die Cesta pátera Josefa Toufara

Die Wanderroute Cesta pátera Josefa Toufara verläuft über 18,5 km von Leština u Světlé nad Sázavou bis zur Bahnstation Smrčná. Von Leština u Světlé nad Sázavou führt sie über Dobrnice, Kynice und Číhošť nach Prosíčka. Danach geht es über Nezdín, Opatovice, Dubice rozc. und Benetice weiter bis zur Bahnstation Smrčná. Prosíčka liegt somit innerhalb der Route zwischen Číhošť und Nezdín und nicht an einem ihrer Endpunkte. Die vollständige Folge der Ortsnamen zeigt, wie genau Prosíčka in diesen Streckenverlauf eingeordnet ist.

In Prosíčka kommt die Strecke an einer interessanten Holzplastik eines Feuerwehrmanns vorbei. Die Holzplastik liegt innerhalb des Abschnitts zwischen Číhošť und Nezdín. Als einzelnes Detail ergänzt sie die Ortsnamen und Wegangaben um ein konkretes Objekt am Weg.

Spuren der früheren Dörfer

Dolní Prosíčka und Horní Prosíčka waren früher zwei selbstständige Dörfer. 1545 leistete das Dorf Dolní Prosíčka Zahlungen. Die frühere Glockenstube in Dolní Prosíčka steht heute nicht mehr. In Horní Prosíčka steht dagegen noch eine Glockenstube, sodass sich dort ein erhaltenes Zeugnis von einem nicht mehr bestehenden Bau in Dolní Prosíčka unterscheiden lässt. Die Unterscheidung der beiden Ortsteile macht sichtbar, dass Prosíčka aus zwei früher eigenständigen Dorfgeschichten hervorgegangen ist.

Vodákův mlýn wird bereits seit 1587 erwähnt. Im Lauf seiner Geschichte hieß die Mühle auch Franclův mlýn, Šotolův mlýn und Brodilův mlýn. Die verschiedenen Bezeichnungen gehören damit zur Geschichte derselben Mühle und benennen keine zusätzlichen Bauwerke oder eigenständigen Orte.

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Nezdínská studánka und kleine sakrale Zeugnisse

Im Gemeindegebiet von Prosíčka wurde 1929 die Kapelle an der Nezdínská studánka erbaut. Das Wasser der Nezdínská studánka ist schwach radioaktiv. Kapelle und Quellwasser setzen damit unterschiedliche Akzente innerhalb dieses Ortes: Das eine ist ein datiertes Bauwerk, das andere eine besondere Eigenschaft der Quelle.

Weitere Zeugnisse befinden sich in Horní Prosíčka. Dort steht noch die Glockenstube mit einer 1950 gekauften Glocke. Neben dem Haus Nr. 14 steht außerdem ein steinernes Kreuz. Das Kreuz ergänzt die Glockenstube um ein weiteres, klar verortetes sakrales Erinnerungszeichen.

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