Chotěboř entdecken
Unterkünfte in Chotěboř
Chotěboř verbindet anschauliche Stadtgeschichte mit einer markanten Flusslandschaft. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt Kultur und Natur miteinander verbinden möchten, finden Sie hier historische Bauwerke, ein Stadtmuseum mit klar umrissenem Thema und das nahe Naturschutzgebiet Údolí řeky Doubravy. Die Stadt erzählt dabei nicht nur von ihrer Gegenwart: 1331 wurde Chotěboř nach der Verleihung des Jihlavaer Stadtrechts zur Königsstadt erhoben.
Denkmalzone, Kirchen und besondere Bauwerke
Die städtische Denkmalzone von Chotěboř lässt sich über ihre ungewöhnliche Grundform lesen. Sie umfasst vor allem eine langgestreckte Straße, die sich in der Mitte zu einem regelmäßig rechteckigen Platz erweitert. Zur Denkmalzone gehören außerdem ein Friedhof und die Kirche St. Jakobus. Am Standort der heutigen Kirche St. Jakobus des Älteren stand zuvor eine romanische Kapelle, deren Anfänge mit der Gründung der Stadt zusammenfallen.
Auch kleinere Sakralbauten geben der Stadt unterschiedliche historische Akzente. Die Kapelle zur Erhöhung des Heiligen Kreuzes im Václav-Fiala-Park ist ein pseudoromanischer und pseudogotischer Bau. Sie wurde 1863 nach Plänen von František Schmoranz errichtet. Am östlichen Stadtrand befindet sich die St.-Anna-Kapelle. Sie entstand 1902 an der Stelle einer früheren kleinen Kapelle nach einem Entwurf von František Kruml im romantisierenden Stil.
Zum historischen Bild gehört außerdem das Barockschloss von Chotěboř, das 1701–1702 errichtet wurde. Wichtig für die Planung Ihres Besuchs ist die klare Einschränkung: Das Schloss ist nicht öffentlich zugänglich. Eine andere Perspektive auf die Stadtgeschichte bietet das Stadtmuseum Chotěboř. Seine Dauerausstellung behandelt das Doubrava-Tal, die Geologie und die Geschichte der Stadt; die Besichtigung dauert 45 Minuten.
Popkultur und lokale Persönlichkeiten
Chotěboř hat auch eine kulturelle Seite jenseits von Denkmalpflege und Sakralarchitektur. Das Festival Fantazie besteht seit 1996 und ist ein traditionelles Popkulturfestival. Zum Programm gehören unter anderem Science-Fiction, Fantasy und Horror, Spiele, Filmvorführungen, Wettbewerbe, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und Konzerte. Damit steht neben der älteren Stadtgeschichte ein Veranstaltungsprofil, das verschiedene Interessen zusammenführt.
Eine Verbindung zur tschechischen Alltagskultur bietet der in Chotěboř geborene Künstler Zdeněk Rykr: Er entwarf die Verpackung des Schokoladenriegels Kofila. Ein weiterer besonderer Ort innerhalb der Stadt ist der jüdische Friedhof, der von einem katholischen Friedhof umgeben ist. Beide Beispiele machen sichtbar, wie unterschiedliche kulturelle Spuren in Chotěboř nebeneinander bestehen.
Das Doubrava-Tal als Landschaftserlebnis
In der Nähe von Chotěboř liegt das Naturschutzgebiet Údolí řeky Doubravy. Sein Charakter wird durch ein kanonartiges bewaldetes Tal, ein von Felsblöcken geprägtes Flussbett und Stromschnellen bestimmt. Wer den Aufenthalt nicht auf die Stadt beschränken möchte, findet dort einen deutlichen landschaftlichen Kontrast zu Platzanlagen, Kirchen und Museum. Im Naturschutzgebiet Údolí Doubravy veranlasste die AOPK ČR Ende des Vorjahres die Reparatur des beschädigten Lehrpfads.
Für die weitere Orientierung auf derselben Ebene finden Sie außerdem Herálec, Nová Ves U Leštiny, Věž, Prosíčka, Olešenka, Dlouha Ves, Heřmanice und Nová Ves U Světlé.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Havlíčkův Brod.