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Rusín – Natur und Kultur im Osoblažsko

Unterkünfte in Rusín

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zu Rusín gehören eine markante Hügellandschaft und eine ungewöhnliche Natursehenswürdigkeit. In Hrozová stehen Kulturzeugnisse im Mittelpunkt. Auf dem Rusínský kopec steht die Kapelle der Heimsuchung der Jungfrau Maria. Der 314 m hohe Hügel bildet den letzten Ausläufer der Osoblažská pahorkatina. Zusammen mit der Matějovická-Höhle, der Schmalspurbahn und der Radroute 3 entsteht ein Reiseziel, bei dem Landschaft, Ortsgeschichte und Fortbewegung eng miteinander verbunden sind.

Landschaft zwischen Hügel, Höhle und Eiszeit

Die Lage der Kapelle macht den Rusínský kopec zu einem klar benennbaren Orientierungspunkt in der Umgebung. Die Bezeichnung als letzter Ausläufer der Osoblažská pahorkatina beschreibt dabei nicht nur den Namen des Hügels, sondern auch seine geografische Einordnung. Wer sich für die Landschaft rund um Matějovice interessiert, trifft dort außerdem auf die Matějovická-Höhle. Sie ist eine Natursehenswürdigkeit in einem Sandsteinfelsen.

Für den Besuch der Höhle ist eine wichtige Besonderheit zu beachten: Der ursprüngliche Eingang ist verschüttet. Derzeit ist die Matějovická-Höhle durch einen künstlich angelegten Eingang zugänglich. Diese konkrete Zugangssituation unterscheidet sie von einer gewöhnlichen Felsformation und gehört zur Geschichte des Ortes ebenso wie ihr natürlicher Sandsteinfelsen.

Auch die Entstehung der Landschaft reicht weit zurück. Das Gebiet um Matějovice wurde während der quartären Eiszeiten durch eine Eisbedeckung geprägt. Nach deren Rückzug blieben steinerne Moränen und Sandablagerungen zurück. Dadurch lässt sich die Umgebung nicht nur als Ausflugslandschaft, sondern auch als anschaulicher Ort geologischer Veränderungen lesen.

Hrozová: Kirche, Kunst und überlieferte Tradition

Ein kultureller Schwerpunkt liegt in Hrozová bei der Kirche St. Michael. Das Gotteshaus wurde zwischen 2010 und 2015 restauriert. Nach vorheriger Anmeldung kann die Kirche kostenlos besichtigt werden. Das Areal der Pfarrkirche einschließlich der Umfriedungsmauer des angrenzenden Friedhofs ist im Verzeichnis der unbeweglichen Kulturdenkmäler des Bezirks Bruntál eingetragen.

Zur Kultur von Hrozová gehört auch die Madonna aus Hrozová. Sie zählt zu dem relativ seltenen ikonografischen Typ der sogenannten Madonna im Rosenkranz. Derzeit ist sie im Ausstellungsgebäude des Schlesischen Landesmuseums in Opava zu sehen. Damit liegt ein Teil dieses kulturellen Themas außerhalb des Ortes, während die Kirche St. Michael den konkreten historischen Bezug in Hrozová bewahrt.

Die Hrozovské slavnosti stehen für ein traditionelles jährliches Treffen der derzeitigen und ehemaligen Einwohner von Hrozová sowie ihrer Freunde. Organisiert werden die Hrozovské slavnosti vom Verein Královský stolec. Für die Reiseplanung ist dieses Fest vor allem als überlieferte Verbindung zwischen dem Ort, seinen früheren Einwohnern und seinem Vereinsleben interessant.

Mit Bus und Schmalspurbahn nach Rusín

Zu den öffentlichen Verkehrsmöglichkeiten nach Rusín gehören eine Busverbindung und die Schmalspurbahn Třemešná ve Slezsku–Osoblaha. Von einer ihrer Haltestellen kann der Weg zu Fuß fortgesetzt oder mit dem Fahrrad weitergefahren werden. Zusätzlich führt die Radroute 3 im Osoblažsko über Hrozová, Rusín und Matějovice.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Bruntál.

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