Vlčice – Burgruinen, Naturdenkmal und Radrouten
Vlčice verbindet historische Spuren mit dem geschützten Naturdenkmal Luční potok und Routen durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Für Sie entsteht so ein Reiseziel, das Kulturentdeckungen und aktive Tage miteinander verbindet: Zu den prägenden Themen gehören die Burgruine Břecštejn, das Naturdenkmal Luční potok, die Teiche bei Peklo und mehrere Radstrecken mit unterschiedlichen Landschaftseindrücken.
Natur am Luční potok und bei Peklo
Das Naturdenkmal Luční potok in Podkrkonoší erstreckt sich auch auf das Katastergebiet Vlčice. Es schützt die Population und den Lebensraum des Steinkrebses (Austropotamobius torrentium); im Gebiet kommen außerdem Bachneunaugen und die Gemeine Groppe vor. Die Natur ist hier daher nicht nur eine Kulisse, sondern mit konkreten geschützten Lebensräumen verbunden.
Weitere Landschaftspunkte liegen im Erholungs- und Ferienhausgebiet Peklo. Die dortigen Teiche sind abseits der Staatsstraße über Feld- und Waldwege erreichbar. Diese Bedingungen sind für die Planung eines Ausflugs wichtiger als eine pauschale Aussage zur Erreichbarkeit.
Burgen, Kirche und lokale Geschichte
Die wohlhabende Familie Zilvár errichtete die Burg Břecštejn im Jahr 1455 auf einem steilen Konglomeratfelsen. Von der eigentlichen Burg sind nur noch hohe Mauern erhalten; der Zugang erfolgt durch ehemalige Keller. Die Gemeinde bezeichnet die Ruinen, die früher Silberštejn hießen, als ihr medial bekanntestes Denkmalobjekt. Eine zweite Burg von Vlčice ist heute nur noch durch Geländespuren einer Burganlage aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erkennbar; entdeckt wurde sie 1974.
Die Kirche des heiligen Adalbert ist ein eingetragenes Kulturdenkmal aus dem späten 13. Jahrhundert. Die ursprünglich frühgotische Kirche wurde im 16., 17. und 18. Jahrhundert umgebaut. Zu ihrem Komplex gehört ein Renaissance-Eingangsturm mit rechteckigem Grundriss und zwei Geschossen. Er steht an der Südseite der Friedhofsmauer und enthält ein Eingangstor. Auf dem Friedhof befindet sich außerdem eine Empire-Grabstätte ehemaliger Gutsherren. An der Fassade erinnert eine Gedenktafel an J. A. Komenský und seinen Aufenthalt in Vlčice im Jahr 1627.
Auch das Schloss Vlčice trägt zur baulichen Vielfalt des Ortes bei: Es ist ein dreiflügeliges, zweigeschossiges Gebäude mit Mansarddach.
Radfahren mit unterschiedlichen Streckenbildern
Der Vlčice-Radrundweg kann durch einen Anstieg nach Hrádeček und eine anschließende Abfahrt auf der Straße nach Mladé Buky verlängert werden. Die Komenský-Route führt durch Vlčice, an Teichen vorbei, über Wiesen und über Anhöhen mit Ausblicken auf die Landschaft. Sie gilt als für geübtere Radfahrer geeignet. Eine weitere Ausflugsroute von Hostinné zum Naturpark Hrádeček führt über Čermná und Vlčice. Wer die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden möchte, kann damit zwischen einem Rundweg, einer längeren Erweiterung und einer verbindenden Ausflugsroute unterscheiden.
Anreiseorientierung
Der Bahnhof Vlčice liegt an der Strecke 040 zwischen Chlumec nad Cidlinou und Trutnov. In seiner Nähe befindet sich eine Haltestelle für Linienbusse. Für Ihre Anreiseplanung stehen damit der Bahnstreckenverlauf und ein weiterer öffentlicher Verkehrspunkt als konkrete Orientierung zur Verfügung.
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