Petříkovice zwischen Lehrpfad, Befestigung und Janský vrch

Petříkovice liegt in einem Tal zwischen den Hügeln der Jestřebí-Berge, unterhalb der steilen Hänge des Janský vrch. Der Ort verbindet grenznahe Landschaft, historische Zeugnisse und konkrete Möglichkeiten für Wandern, Radfahren sowie Wintersport. Wenn Sie eine Unterkunft in Petříkovice suchen, treffen Sie auf einen Ort, an dem ein Lehrpfad am Schwimmbad beginnt, eine historische Befestigungslinie die Umgebung prägt und der Janský vrch mit Aussichtspunkten und Grenzgeschichte für abwechslungsreiche Entdeckungen sorgt.

Landschaft am Janský vrch

Der Janský vrch erhebt sich 697 Meter über der Quelle. Über ihn verläuft die tschechisch-polnische Grenze, die dort von einem Lehrpfad begleitet wird. Ein bemerkenswerter Aussichtspunkt ist die Krausova vyhlídka, ein Klippen-Aussichtspunkt am Janský vrch. Unter den Felsen nahe der polnischen Staatsgrenze befindet sich außerdem eine rekonstruierte Quelle mit heilendem Wasser. Für eine überschaubare Wanderung eignet sich der Lehrpfad Chvaleč–Petříkovice. Der Rundweg ist etwa 6 Kilometer lang, führt von Petříkovice über mehrere interessante Orte wieder nach Petříkovice zurück und verfügt über mehrere Stationen mit Informationstafeln. Der Start liegt am Parkplatz beim Schwimmbad in Petříkovice. Damit lässt sich die Route klar mit einem Aufenthalt im Ort verbinden, ohne dass Sie für den Beginn des Rundwegs einen anderen Ausgangspunkt benötigen.

Befestigung und Ortsgeschichte

Petříkovice wurde erstmals im Jahr 1012 schriftlich erwähnt. Eine historische Befestigungslinie aus den Jahren 1937 bis 1938 verläuft durch den Ort; mehrere ihrer Objekte werden schrittweise als Freilichtmuseen renoviert. Das östlichste Objekt des Petříkovicer Teilabschnitts ist T-S 52b „Na skále“. Der Bau ist schwer beschädigt, und sein unveränderter Zustand seit dem Ende des Krieges veranschaulicht die Wirkung von Sprengstoff auf ein massives Befestigungsbauwerk. Der Infanteriebunker T-S 54 „Nad dráhou“ wurde im Bereich der Petříkovicer Sperre baulich fertiggestellt; Arbeiten an der Elektroinstallation wurden begonnen. Ein weiteres historisches Zeichen ist das nach dem Krieg errichtete Denkmal für František Opočenský. Es wurde am 28. September 1946 feierlich enthüllt und steht links an der Straße in Richtung Radvanice. Zur Ortsgeschichte gehört auch die Kapelle der Heiligen Familie. Sie stammt aus dem Jahr 1847 und wurde zwischen 1990 und 2004 instand gesetzt. Die Kapelle zählt zu den Sehenswürdigkeiten in Petříkovice und ergänzt die militärhistorischen Zeugnisse um ein sakrales Bauwerk.

Radfahren, Baden und Skifahren

Der Grenzübergang Okrzeszyn–Petříkovice ist für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen und ganztägig geöffnet. Die Radroute 1 führt über diesen Grenzübergang bergab zum Schwimmbad in Petříkovice, einem Ortsteil der Gemeinde Chvaleč. Das Schwimmbadgelände liegt im zentralen Teil des Ortes. Dort gibt es ein zum Baden geeignetes Löschwasserbecken, Toiletten, eine Außendusche, Erfrischungen und einen Parkplatz. Das Baden erfolgt auf eigene Gefahr. Im Skigebiet Petříkovice erwarten Sie gut präparierte Abfahrtspisten und familienfreundliches Skifahren. Täglich sind dort eine Skischule und ein kleiner Lift für Kinder und absolute Anfänger in Betrieb.
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