Veverské Knínice
Veverské Knínice liegen in einem kleinen Tal am Knínický potok. Der Ort verbindet damit eine klar erkennbare Landschaft mit Kulturdenkmälern und historischen Bezügen. Für Familien, die im Urlaub gern zwischen Bewegung, Naturbeobachtung und Entdeckungen wechseln, eröffnen sich mehrere unterschiedliche Zugänge zum Ort.
Tal, Wasser und ein markierter Wanderweg
Die Landschaft rund um Veverské Knínice lässt sich zunächst über den Knínický potok verstehen. In seiner Nähe entstand auf einem knapp einen Kilometer langen Abschnitt ein System aus Flussschlingen, Feuchtgebieten und Tümpeln. Diese Kombination macht den Wasserlauf zu einem eigenständigen Naturthema. Im Verwaltungsgebiet von Veverské Knínice ist außerdem Veverka als bedeutendes Landschaftselement ausgewiesen.
Für die aktive Erkundung gibt es eine konkrete Wegverbindung: Der gelb markierte Wanderweg führt von Javůrek über Veverské Knínice zur Podkomorská myslivna. Dadurch können Sie den Ort in eine Wanderstrecke einordnen, statt ihn nur als einzelnes Besichtigungsziel zu betrachten. Wer mit unterschiedlichen Interessen reist, kann den Weg als Natur- und Bewegungsteil des Aufenthalts mit den historischen Motiven im Ort verbinden.
Kulturdenkmäler und Geschichte im Ortsbild
Ein markanter Orientierungspunkt ist die Kirche St. Nikolaus. Sie steht auf einer leichten Anhöhe im östlichen Teil von Veverské Knínice. Die Pfarrkirche St. Nikolaus ist als unbewegliches Kulturdenkmal geschützt. Oberhalb von Veverské Knínice steht außerdem die Kapelle der heiligen Ludmila. Auf dem Dorfplatz befindet sich die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk, die ebenfalls als Kulturdenkmal geschützt ist. Ein weiteres geschütztes Kulturdenkmal ist der Bildstock Boží muka na Oulehlách.
Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Mittelalter zurück. Veverské Knínice werden erstmals in einer am 31. Oktober 1234 in Znojmo ausgestellten Urkunde erwähnt, die Besitzungen und Freiheiten des Klosters Porta Coeli bestätigt. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht unterstanden Veverské Knínice dem Kloster Porta Coeli. Historisch trug der Ort den Namen Německé Kněnice; zudem bestanden bestimmte Verpflichtungen gegenüber der landesherrlichen Burg Veveří. Die einzelnen Denkmäler und historischen Hinweise geben dem Aufenthalt damit mehrere zeitliche Ebenen, ohne dass Sie sich auf ein einziges Bauwerk beschränken müssen.
Zum kulturellen Leben gehört außerdem ein Amateurtheaterverein. Zum belegten Zeitpunkt war er seit 32 Jahren tätig und bereitete seine 30. Premiere für einen Samstag, den 4. März, vor. Dieses Detail ergänzt die steinernen Zeugnisse um eine lokale Tradition des gemeinschaftlichen Kulturlebens.
Buslinie 402 nach Veverské Knínice
Die regionale Buslinie 402 verbindet Brno mit Veverské Knínice über Troubsko, Popůvky, den Masaryk-Ring, Ostrovačice und Říčany.
Weitere Orte entdecken
Wenn Sie nach Veverské Knínice weitere Orte vergleichen möchten, können Sie auch Predklasteri, Branišovice, Žabčice, Bilovice Nad Svitavou, Pernštejnské Jestřabí, Šumice, Vojkovice und Lelekovice in Ihre weitere Reiseplanung einbeziehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Brno-Venkov.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com