Žabčice

Žabčice verbindet eine überregionale Radroute mit Landschafts- und Kulturspuren, die den Ort zwischen Svratka und Šatava charakterisieren. Die Gemeinde liegt in der Dyjsko-Svratecká-Niederung. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt Radfahren, Naturbeobachtungen und historische Entdeckungen miteinander verbinden möchten, bietet Žabčice dafür mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte.

Radfahren auf der Jantarová stezka

Durch Žabčice führt die überregionale Radroute Nr. 5, die Jantarová stezka. Ihr Verlauf durch den Ort erstreckt sich über 2,5 km. Ein 1,5 km langer Abschnitt verläuft abseits von Straßen auf einem eigenen Radweg. Der eigene Radweg bildet dabei ein Teilstück dieser Route und kommt zu den 2,5 km nicht hinzu. Für die Tourenplanung ist diese Unterscheidung wichtig: Die Länge der Route durch Žabčice und der davon getrennte Abschnitt auf dem eigenen Radweg bezeichnen nicht dasselbe Maß. So können Sie bei der Auswahl einer Unterkunft gezielt prüfen, ob Sie den Aufenthalt vor allem an dieser Radverbindung oder an den historischen Themen des Ortes ausrichten möchten.

Landschaft zwischen Svratka und Šatava

Zum Landschaftsbild gehört die Šatava, die in den Jahren 1999 bis 2000 revitalisiert wurde. In der Lokalität Klučiny entstanden dabei Tümpel. VKP Klučiny ist eines der beiden registrierten bedeutenden Landschaftselemente in Žabčice. Das Gebiet umfasst Gehölzbestände von 3,87 ha im Bereich des alten Sportplatzes und von Jezírko. Die Angabe von 3,87 ha bezieht sich dabei auf die Gehölzbestände und nicht auf die gesamte Lokalität.

Befestigungsanlage und historische Zeugnisse

Die Befestigungsanlage Kulatý kopec entstand um die Mitte des 13. Jahrhunderts und verfiel etwa um 1425. Sie ist als Motte in Form eines Kegelstumpfs angelegt. Zu den erkennbaren Merkmalen gehören ein Graben und ein teilweise erhaltener Außenwall. Der Ort eignet sich dadurch für eine historische Spurensuche, bei der nicht nur ein Name, sondern auch die Form der mittelalterlichen Anlage eine Rolle spielt.

Weitere Zeugnisse reichen bis zur untergegangenen mittelalterlichen Siedlung Koválov, in der eine Kirche und ein mittelalterlicher Friedhof nachgewiesen sind. Im Zentrum von Žabčice steht die Kapelle des heiligen Laurentius, die 1883 errichtet wurde. Boží muka ist ein bedeutendes Kulturdenkmal in Žabčice. Auf dem Gutshof befindet sich außerdem die große Getreidescheune von Žabčice, die 1713 errichtet wurde und bis heute verschiedenen Zwecken dient. Für Familien mit unterschiedlichen Interessen lassen sich damit Radetappen, Landschaftsthemen und historische Entdeckungen in einem Aufenthalt gedanklich miteinander verbinden, ohne dass alle Reisenden denselben Schwerpunkt wählen müssen.

Bahnhof und Wahl des Aufenthaltsortes

Der Bahnhof Žabčice ist in das integrierte Verkehrssystem IDS JMK eingebunden. Er liegt an der Linie 251 auf den Verbindungen Tišnov–Brno–Hustopeče u Brna sowie Hrušovany u Brna–Židlochovice. Die beiden Verbindungen haben unterschiedliche Endpunkte: Eine führt von Tišnov über Brno nach Hustopeče u Brna, die andere von Hrušovany u Brna nach Židlochovice.

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