Lelekovice – Natur, Wege und Kulturerbe

Lelekovice verbindet geschützte Natur, abwechslungsreiche Wege und bemerkenswerte Zeugnisse der Ortsgeschichte. Rund um Babí lom führen Wander- und Waldwege durch eine besondere Landschaft; zugleich erinnern Kirche, Wallfahrtswege und die aufgegebene Burg an die lange Geschichte des Ortes. Wer eine Unterkunft in Lelekovice sucht, kann den Aufenthalt daher nach dem gewünschten Schwerpunkt planen: Naturerlebnisse, aktive Wege oder kulturelle Entdeckungen.

Natur und Wege rund um Babí lom

Das Naturschutzgebiet Babí lom umfasst auch das Katastergebiet von Lelekovice. Es schützt eine geologisch und geomorphologisch einzigartige Felsformation sowie naturnahe bis natürliche Waldgesellschaften. Auch ornithologisch ist das Gebiet bedeutsam. Im Bereich Babí lom gibt es Kletterwände mit geringerem Schwierigkeitsgrad, Wanderwege und Waldwege für das Freizeiterleben. Eine markante Station ist der frei zugängliche Aussichtsturm Babí lom, der seit dem 15. Mai 1961 von Besuchern genutzt wird. Für eine längere Wanderung bietet sich die Stezka zdraví an. Sie führt von Mokrá Hora über Waldwege durch das Ponávka-Tal nach Lelekovice, ist 9,3 Kilometer lang und verläuft größtenteils durch Wald oder am Waldrand. Die Strecke weist nur geringe Steigungen auf, ist für alle Altersgruppen geeignet und hat zu jeder Jahreszeit ihren Reiz. Damit lässt sich die Route auch als eigener Ausflugsschwerpunkt betrachten, ohne dass anspruchsvolle Anstiege den Charakter bestimmen. Eine weitere Möglichkeit ist die Lehrpfadroute Pěšina. Sie verläuft von der Endhaltestelle der Buslinie 41 in Poňava bis zur Kreuzung bei Jehnice. Tafeln informieren entlang der Strecke über Pflanzen- und Tierarten des Gebiets. Etwa auf halber Strecke gehört eine kleine Sitzgelegenheit zur Route. Das Wallfahrtswegprojekt umfasst in Lelekovice außerdem einen Naturlehrpfad mit Blick auf das Dorf und die Kirche St. Philipp und Jakob.

Kirche, Wallfahrtswege und Burg

Die Kirche St. Philipp und Jakob ist das älteste erhaltene Gebäude in Lelekovice; ihre Ursprünge reichen etwa bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück. Ihr Kern ist romanisch-gotisch geprägt, außerdem ist die Kirche in die Liste der staatlichen unbeweglichen Denkmäler aufgenommen. Eine kulturhistorische Wanderung führt über den Wallfahrtsweg Sedmiradostná zwischen dieser Kirche und der Kirche Mariä Geburt in Vranov. Sieben Kapellen säumen den Weg und symbolisieren die Freuden der Jungfrau Maria. Auch die mittelalterliche Burg Lelekovice bietet einen Einblick in die Vergangenheit des Ortes. Sie ist eine systematisch erforschte, heute aufgegebene Burgruine. Schriftlich erwähnt wird sie erstmals aus der Mitte des 14. Jahrhunderts; zu Beginn des 15. Jahrhunderts erscheint sie bereits als verlassen. Auf dem Gelände stehen niedrige Mauern, die Lage und Anordnung der Burg veranschaulichen. Eine Informationstafel befindet sich am Rand des Geländes, Burgmodelle stehen außerdem auf dem Dorfplatz und im Gemeindeamt.

Radwege mit historischem Bezug

Der Radweg „Po stopách zaniklých železnic“ verläuft größtenteils auf den ehemaligen Trassen stillgelegter oder verlegter Eisenbahnstrecken und führt durch Lelekovice. Der Petra-Bezruč-Bierweg verläuft überwiegend durch Wälder auf Asphalt- und Schotterwegen und weitgehend abseits des Straßenverkehrs. So stehen bei diesen Routen nicht nur Bewegung, sondern auch frühere Verkehrswege und die Waldlandschaft im Mittelpunkt. Für weitere Reiseideen können Sie außerdem Pozořice, Želešice, Boudy, Neslovice, Skryje, Rozdrojovice, Kovalovice und Opatovice ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Brno-Venkov.

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