Holenice im Český ráj
Unterkünfte in Holenice
Holenice im Český ráj
Holenice liegt im Gebiet Český ráj, das Gemeindegebiet gehört zum UNESCO-Geopark Český ráj. Damit führt die Ortswahl in eine Landschaft, in der auf kleinem Raum zahlreiche Natur-, Kultur-, historische und geologische Denkmäler konzentriert sind. Wer für seinen Aufenthalt Naturbeobachtung und Ortsgeschichte verbinden möchte, findet in Holenice dafür zwei besonders unterschiedliche Anknüpfungspunkte: den Holenický lom am Bach Boučnice und die Geschichte des ehemaligen Jagdhauses.
Wald, Tal und der Holenický lom
Der Holenický lom liegt am nördlichen Rand der Gemeinde Holenice in einem Wald. Sein Standort ist genau beschrieben: Er befindet sich in einer scharfen Kurve der Straße von Veselá am rechten Ufer des Bachs Boučnice. Die Lokalität ist geologisch und paläontologisch von nationaler Bedeutung. Das macht sie zu einem eigenständigen Ziel für alle, die im Český ráj nicht nur Landschaft betrachten, sondern auch deren geologische Vergangenheit wahrnehmen möchten.
Holenice selbst liegt in einem malerischen Tal am Bach Boučnice zwischen Lomnice nad Popelkou, Rovensko pod Troskami und Libuň. Von der Straße aus Veselá eröffnet sich ein weiter Blick auf Holenice und die Häuser am Bach. So stehen am Ort zwei Landschaftseindrücke nebeneinander: der Waldstandort des Holenický lom und der offenere Blick in das Tal mit seiner Bebauung am Wasser.
Jagdhaus und Geschichte von Holenice
Ein zweiter Schwerpunkt liegt beim ehemaligen Jagdhaus. An dieser Stelle stand ursprünglich ein herrschaftlicher Hof, später wurde dort ein hölzernes Jagdhaus errichtet. Das heutige gemauerte Jagdhaus ließ Graf Aehrenthal im Jahr 1870 für 6.000 Gulden errichten. Es gilt als ältestes Gebäude von Holenice und gehörte früher zum Gut Hrubá Skála. Diese zeitliche Abfolge macht den Ort zu mehr als einem einzelnen historischen Gebäude: Hof, hölzernes Jagdhaus und späterer gemauerter Bau gehören zu seiner überlieferten Entwicklung.
Auch die lokale Wirtschaftsgeschichte reicht über das Gebäude hinaus. Das häusliche Schleifen von Granaten gehörte in Holenice früher zu den wichtigsten Erwerbsquellen der Einwohner. Im Jahr 1628 fiel das Dorf an Albrecht von Wallenstein, der es an die Herrschaft Hruboskalsko anschloss. Zum Revier des ehemaligen Jagdhauses gehörten einst 569 Hektar Fichtenwald. Wer sich für die Geschichte der Landschaft interessiert, kann hier daher Ortsgeschichte, Herrschaftsverhältnisse, Handwerk und frühere Waldnutzung in einem begrenzten Raum zusammenführen.
Orientierung für die Anreise
Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Holenice über den Bahnhaltepunkt Jivany erreichbar. Zusätzlich verbindet die IDOL-Buslinie 553 Rovensko pod Troskami und Lomnice nad Popelkou über Holenice. Die Linie bedient die Haltestellen Holenice, Staré Holenice und Holenice lom. Diese drei Bezeichnungen helfen Ihnen, Angaben zu Unterkunft und Ortslage rund um Holenice genauer einzuordnen, ohne die verschiedenen Ortspunkte miteinander zu verwechseln.
Weitere Orte zum Vergleichen
Wenn Sie neben Holenice weitere Ziele in derselben Auswahl betrachten möchten, finden Sie auch Mirova Pod Kozakovem, Tatobity, Hruba Skala, Benešov U Semil, Bozkov, Jestrabi V Krkonosich, Rovensko Pod Troskami und Syřenov.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Semily.