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Bukovina U Čisté – Blockhütten, Landschaft und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Bukovina U Čisté

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bukovina U Čisté ist eine Talsiedlung mit einer klar erkennbaren landschaftlichen und kulturgeschichtlichen Prägung. In ihrem oberen Teil grenzt sie an Studenec, nach Osten setzt sich das Tal zur Gemeinde Dolní Kalná fort. Die Landschaft und Natur in der Umgebung sind malerisch und durch menschliche Eingriffe relativ wenig beeinträchtigt. Von den höchstgelegenen Bereichen von Bukovina U Čisté bieten sich Ausblicke auf das Riesengebirge. Für Sie entsteht so ein Reiseziel, in dem Talraum, traditionelle Bauformen und gewachsene Ortszeugnisse eng nebeneinanderstehen. Die Lage als Talsiedlung verbindet dabei die Ortsgeschichte mit den Ausblicken auf die Landschaft aus den höheren Bereichen.

Blockhütten und eine besondere Siedlungsform

Ein wesentlicher Teil des Ortsbildes sind die erhaltenen traditionellen Blockhütten. Besonders bemerkenswert gelten zwei Bereiche südlich des Bachs. Dort fügen sich Blockhütten und Wirtschaftsgebäude malerisch, heute selten und ungestört in das Gelände ein. Diese Gestaltung ist typisch für eine Vorgebirgssiedlung und macht die Bauweise zu einem wichtigen Bestandteil der örtlichen Identität.

Zu den konkreten historischen Zeugnissen gehört die Hütte Nr. 20 in Bukovina U Čisté, ein denkmalgeschütztes Objekt. Sie steht damit nicht nur für die traditionelle Bauform, sondern auch für den dokumentierten Schutz eines einzelnen Gebäudes. Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Eine erste schriftliche Erwähnung von Bukovina U Čisté stammt aus dem Jahr 1386.

Landschaftliche Merkmale und kleine Entdeckungen

Auch die Hekovy lípy geben der Umgebung ein präzises, unverwechselbares Detail. Dabei handelt es sich um drei großblättrige Linden mit Stammumfängen von 445, 460 und 490 cm. Die unterschiedlichen Maße machen sichtbar, dass hier nicht nur allgemein von alten Bäumen die Rede ist, sondern von drei einzeln erfassten Linden.

Ein weiteres historisches Zeugnis steht in Form einer Statue des heiligen Johannes von Nepomuk in Bukovina U Čisté. Die Statue stammt aus dem Jahr 1776. Zusammen mit der ersten schriftlichen Erwähnung, der denkmalgeschützten Hütte und den erhaltenen Blockhütten entsteht ein Ortsbild, das Naturbeobachtung und Kulturgeschichte nicht über getrennte Ausflugsziele, sondern über verschiedene konkrete Merkmale desselben Ortes vermittelt.

Naturareal, Sport und Kultur

Das Naturareal in Bukovina U Čisté wurde 1980 angelegt. Historisch diente es der Durchführung gesellschaftlicher und kultureller Veranstaltungen, darunter Konzerte, Kindertage und Treffen ehemaliger Einwohner. Zum Přírodní areál gehört ein Hartplatz, der für Tennis-, Volleyball- und Faustballturniere von lokaler Bedeutung genutzt wird. Das Areal hat eine Kapazität von 1.000 Personen und kann gemietet werden. Die frühere Nutzung verband damit Kultur, Kinderveranstaltungen und Treffen ehemaliger Einwohner; der Hartplatz ergänzt diesen Bereich um Tennis, Volleyball und Faustball.

Das Kulturhaus in Bukovina U Čisté dient der Durchführung von Feuerwehr- und Kinderbällen, Konzerten, Gesprächsveranstaltungen, Tanzveranstaltungen und Hochzeitsfeiern.

Weitere Orte in der Region

Weitere Orte in der Region sind Ktová, Ohrazenice, Tatobity, Radostná Pod Kozákovem, Mricna, Horni Branna, Vítkovice V Krkonoších und Rochlitz An Der Iser.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Semily.

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