Butov am Wasser und auf historischen Spuren

Butov liegt an der Hracholuská přehrada und verbindet Waldlandschaft, Wassersport, Radrouten und archäologische Spuren. Das macht den Ort interessant für Reisende, die ihren Aufenthalt zwischen aktiven Stunden am Wasser, einer Fahrt über den Stausee und regionaler Geschichte aufteilen möchten. Die Butovská mohyla führt dabei bis in die mittlere Bronzezeit zurück, während die Lage am Ufer den heutigen Freizeitcharakter mitprägt.

Wasser und Schifffahrt an der Hracholuská přehrada

Beim Rekreační středisko BUTOV, das in einer reizvollen Waldumgebung am Ufer der Hracholuská přehrada liegt, sind Segeln und Windsurfen möglich. Auch Baden ist dort möglich, und Angler können sich ihrem Hobby widmen. Damit stehen am selben Ufer unterschiedliche Formen des Aufenthalts nebeneinander: sportliche Aktivität, Zeit im Wasser und ein ruhigerer Schwerpunkt für das Angeln. Eine saisonale Fahrt mit dem Ausflugsschiff Plzeň ergänzt diese Möglichkeiten. Das Schiff fährt auf der Strecke Hracholusky–Butov und hält an den wichtigsten Campingplätzen. Mit einer Kapazität von 150 Personen und einer 20 km langen Strecke bietet die Fahrt eine eigene Perspektive auf den Stausee.

Zwei Radbezüge nach und durch Butov

Auch auf dem Rad hat Butov zwei unterschiedliche Bezüge. Die Radroute 2222 führt von Výrov über Nový Dvůr, Nynkov, Řebří, Ošelín, Svojšín, Pytlov, Záchlumí, Kšice und Únehle nach Butov. Die Radroute 2214 führt dagegen an Butov vorbei. Für Ihre Tourenplanung ist dieser Unterschied praktisch: Die eine Route hat Butov als Zielpunkt ihres Verlaufs, die andere nimmt den Ort als Passage auf. So können Sie bei der Recherche zwischen einer Fahrt nach Butov und einer Strecke mit Bezug zum Ort unterscheiden.

Archäologische Spuren mit langer Zeitspanne

Die Butovská mohyla stammt aus der mittleren Bronzezeit, etwa aus dem 16. bis 14. Jahrhundert v. Chr. 1936 wurde sie von Otto Eichhorn freigelegt, der in Stříbro als Professor und Museumsdirektor tätig war. Ein weiterer Grabhügel nahe Butov wurde 2013 von Mitarbeitern des Západočeské muzeum v Plzni freigelegt und rekonstruiert. Zum archäologischen Umfeld gehört außerdem der Hügelgräberbereich Petrský les. Er umfasst 25 Grabhügel am östlichen Hang des Soudný, oberhalb des Südufers des Malovický potok und nördlich des Flusses Mže. Im Umfeld von Butov liegen damit Spuren verschiedener Zeiten und Orte vor: die Butovská mohyla mit ihrer langen Zeitspanne, der 2013 bearbeitete Grabhügel und der größere Bereich von Petrský les. Für einen Aufenthalt, der Naturerlebnisse mit Geschichte verbindet, entsteht daraus ein Wechsel zwischen Wasserlandschaft, Radwegen und archäologischen Themen.

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