Kšice – Kulturdenkmäler und Radrouten in Tschechien

Kšice verbindet einen markanten Dorfmittelpunkt mit mehreren geschützten Hügelgräberfeldern. Wer eine Unterkunft in Kšice sucht, findet hier ein geschütztes Kulturdenkmal, mehrere Hügelgräberfelder und zwei Radrouten.

Kirche und Dorfanger als kultureller Mittelpunkt

Die Kirche Mariä Himmelfahrt dominiert den Dorfanger von Kšice. Sie ist ein eingetragenes geschütztes Kulturdenkmal und zugleich ein barocker Neubau. Der barocke Neubau gehört damit einer deutlich jüngeren Epoche an als die in Hallstattzeit und jüngerer Bronzezeit eingeordneten Fundplätze. Damit steht im Zentrum des Ortes ein klar erkennbares Bauwerk, das den kulturellen Charakter von Kšice unmittelbar sichtbar macht. Der Dorfanger und die Kirche bilden einen naheliegenden ersten Bezugspunkt, wenn Sie den Ort nicht nur als Übernachtungsadresse, sondern als eigenes Reiseziel kennenlernen möchten.

Geschützte Hügelgräberfelder mit unterschiedlichen Merkmalen

Rund um das Thema frühe Siedlungs- und Bestattungsgeschichte begegnen Ihnen mehrere klar voneinander unterscheidbare Fundplätze. Čertův kámen ist ein geschütztes und gut erhaltenes hallstattzeitliches Hügelgräberfeld. Sein regelmäßig begrenzter Umriss ist deutlich sichtbar. Das Feld liegt südlich der Waldstraße, die Záchlumí und Kšice verbindet. Es umfasst 63 große und kleine Grabhügel. Ein beträchtlicher Teil des Gräberfelds ist von dichtem, 15 bis 20 Jahre altem Kiefernwald bewachsen; durch den südwestlichen Teil verläuft außerdem eine Kahlschneise.

Na Žalostném unterscheidet sich davon durch seinen bislang undatierten Charakter. Das geschützte Hügelgräberfeld liegt im Wald zwischen Cebiv, Záchlumí und Kšice und umfasst vier bis sechs Grabhügel. Einige davon sind noch deutlich sichtbar. Die kleinere Zahl und die teilweise erhaltene Sichtbarkeit machen den Platz zu einem anderen archäologischen Thema als Čertův kámen.

Auch Stélka ist ein geschütztes Hügelgräberfeld, hier aus der jüngeren Bronzezeit, mit einer archäologischen Kontinuität von 200 bis 250 Jahren. Der Platz umfasst 42 Grabhügel auf einer Fläche von etwa 350 mal 100 Metern. Die Maße beziehen sich auf das Feld insgesamt; die Zahl 42 zählt die darin liegenden Grabhügel.

Anreise und Radrouten in Kšice

Durch Kšice und Lomnička führen zwei Radrouten: die Radrundroute „K vodě dvakrát přes Hadovku“ und die Radroute „Stříbro a Kladrubská katedrála“. Kšice wird von Bussen bedient; im Ortszentrum gibt es eine Haltestelle. Die Bahnanbindung erfolgt über die Strecke 177 mit einem Bahnhof in Lomnička; von dort sind Verbindungen in Richtung Plzeň und Bezdružice möglich. Die beiden Anschlüsse liegen an unterschiedlichen Orten: Die Bushaltestelle befindet sich im Ortszentrum von Kšice, der Bahnhof der Strecke 177 in Lomnička.

Weitere Orte für Ihre Recherche finden Sie unter Lesná (Lesná), Cernosin (Cernosin), Skapce (Skapce), Kokašice (Kokašice), Konstantinovy Lázne (Konstantinovy Lázne), Staré Sedliště (Staré Sedliště), Erpužice (Erpužice) und Přimda (Přimda).

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