Zum Inhalt

Kobylá Nad Vidnavkou: Schloss, Kirche und Landschaft

Unterkünfte in Kobylá Nad Vidnavkou

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Kobylá Nad Vidnavkou vereint markante Baugeschichte mit einem landschaftlichen Schwerpunkt am Smolný vrch. Am Schloss treffen ein Renaissanceportal und eine Fassade aus der Empirezeit aufeinander; die Kirche des heiligen Jáchym führt in den Klassizismus. Im Umfeld liegen eine Felsenstadt und Venušiny misky. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, können diese unterschiedlichen Themen Ihre Wahl zwischen Kulturgeschichte und Naturinteresse prägen.

Schloss zwischen Renaissance und Empire

Das Schloss in Kobylá Nad Vidnavkou wurde 1570 erbaut und ist als Kulturdenkmal geschützt. Seine heutige Fassade stammt aus der Empirezeit. Über dem ursprünglichen Renaissanceportal befinden sich vier aus Stein gehauene weibliche Figuren. Damit stehen an einem Bau ein Portal aus der Renaissance und eine Fassade aus der Empirezeit nebeneinander; das Baujahr 1570 bildet einen weiteren zeitlichen Bezug. Der architektonische Reiz liegt im Zusammenspiel dieser unterschiedlichen historischen Schichten. Die vier Figuren sind ein besonders konkretes Detail am Portal, während die Fassade den späteren Charakter des Schlosses erkennen lässt.

Die Kirche des heiligen Jáchym

Die Kirche des heiligen Jáchym wurde 1787–1788 im klassizistischen Stil erbaut. Im Oktober 1788 weihte sie der fürstbischöfliche Kommissar Ignaz Kunzler; finanziert wurde der Bau aus dem Religionsfonds Kaiser Josephs II. Bauzeit, Weihe und Finanzierung geben der Kirche eine eigene Geschichte neben derjenigen des Schlosses. Auch die Ausgestaltung ist bemerkenswert: Das Altarbild des heiligen Jáchym wird mit dem Barockmaler Ignác Raab in Verbindung gebracht. Bei Arbeiten an der Kirche wurde außerdem ein ursprünglicher gemalter illusionistischer Altar an der Stirnwand des Presbyteriums entdeckt, freigelegt und restauriert. Die Kirche verbindet so klassizistische Baugeschichte mit einer vorsichtig zugeordneten Malerei und einem restaurierten älteren Altar.

Weitere Spuren der Ortsgeschichte

Auch kleinere historische Details ergänzen das Bild des Ortes. Die Statue des heiligen Johannes Nepomuk stammt aus dem Jahr 1727; ihr Künstler ist unbekannt. Den Schlosspark legte Baron Karel Klet ze Skalu in den 1830er-Jahren an. Für die Entwicklung Kobylás ist zudem die Geschichte einer Glashütte wichtig: Nach einem teilweisen Niedergang im 15. Jahrhundert begann die erneute Entwicklung mit dem Betrieb einer Glashütte, die für 1509 belegt ist. Diese Stationen führen von einem einzelnen Denkmal zu verschiedenen Seiten der Ortsgeschichte: religiöse Kunst, Parkgestaltung und frühere wirtschaftliche Entwicklung.

Anzeige

Felsen und Mischwald am Smolný vrch

Zum Katastergebiet von Kobylá Nad Vidnavkou gehören ein Teil des Waldkomplexes Bažantnice, der 404 Meter hohe Smolný vrch und eine Felsenstadt. Rund um die Felsen und auf dem Gipfel wächst Mischwald, in dem Waldkiefern und Rotbuchen dominieren. Venušiny misky liegen etwa 1,5 Kilometer östlich von Kobylá Nad Vidnavkou auf dem 404 Meter hohen Smolný vrch. Damit stehen im Landschaftsbild sowohl Felsen als auch ein von zwei Baumarten geprägter Mischwald im Mittelpunkt. Die Entfernungsangabe hilft bei der räumlichen Orientierung: Venušiny misky liegen im näheren Umfeld, während Schloss, Kirche, Statue und Schlosspark die historischen Bezugspunkte des Ortes bilden.

Kobylá Nad Vidnavkou zählt außerdem zu den acht Gemeinden der Mikroregion Žulovsko. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie bei der Wahl Ihres Aufenthaltsortes überlegen, ob für Sie die örtlichen Denkmäler oder die Landschaft am Smolný vrch stärker im Vordergrund stehen soll.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Supíkovice, Bobrovník, Mikulovice U Jeseníku, Javornik, Česká Ves, Bělá Pod Pradědem, Lipova Lazne, Vlčice

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jeseník.