Javorník – Schlossgeschichte, Museum und Ausflüge

Javorník verbindet Stadtgeschichte mit Naturerlebnissen und einer Radroute, deren Ausgangspunkt im Touristenzentrum SOUD liegt. Ein markanter Orientierungspunkt ist das Schloss Jánský Vrch: Es erhebt sich auf einem felsigen Hügel über der Stadt. Wenn Sie Kultur, Landschaft und aktive Entdeckungen verbinden möchten, finden Sie hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung.

Schloss Jánský Vrch und Stadtgeschichte

Das Schloss begann als gotische Burg mit dem Namen Jawirnik. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde es zu einem Schloss umgebaut und erhielt dabei den Namen Jánský Vrch. Die Führungen zeigen eine der größten Pfeifensammlungen in der Tschechischen Republik sowie die Wirtschaftsräume des Schlosses. Hinzu kommt eine einzigartige historische Gasbeleuchtung in den Innenräumen und im Haupthof.

Kirchen und Stadtmuseum

In Javorník wurde die Kirche Kostel Nejsvětější Trojice von 1716 bis 1723 als barocke Kirche errichtet. Ihre heutige Gestalt stammt aus dem Jahr 1866 und folgt dem Entwurf des Baumeisters Schwarzer. Die runde Kapelle Bolestné Panny Marie wurde 1755 an die Kirche angebaut. Das Stadtmuseum zeigt eine Bauernstube, ein historisches Klassenzimmer, eine Waffenkammer, eine Gendarmeriestation und die städtischen Arrestzellen. Eine Ausstellung zur Geschichte der Gaswerke stellt die Nutzung von Gas in Javorník von ihren Anfängen bis zur Gegenwart dar.

Rychleby, Felsen und Radfahren

Zur Landschaft des Rychleby-Gebirges gehört die Rychlebská zřícenina, die als Ruine einer gotischen Burg unbekannten ursprünglichen Namens auf einem Felsvorsprung des im 13. Jahrhundert errichteten Hügels Přilba steht. Heute gilt sie als romantisches Ziel für Besucher des Rychleby-Gebirges. Die nahe gelegenen Čertovy kazatelny bestehen aus einzigartigen Gneisfelsen, die in das Tal des Bachs Račí potok eingeschnitten sind. Die nahe gelegene Tančírna lädt zu einem Caféaufenthalt in ansprechender Umgebung und zu einem vielfältigen Kulturleben ein.

Für Radfahrer verläuft die Route „Po stopách sv. J. Nepomuckého“ vom Touristenzentrum SOUD in Javorník bis nach Bílý Potok. Entlang der Strecke gibt es fünf touristische Unterstände: drei auf polnischer und zwei auf tschechischer Seite.

Anreise und Wahl des Aufenthaltsortes

Für Ihre Anreise ist die Verbindung mit dem Zug aus Jeseník oder Lipová lázně möglich; dabei ist ein Umstieg auf einen Motorzug vorgesehen. Mit Bus oder Auto erreichen Sie Javorník über die Straße I/60 über Vápenná, Žulová, Skorošice und Uhelná sowie über die Straße II/457 von Mikulovice über Vidnava und Bernartice.

Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie zunächst den Schwerpunkt setzen: kulturelle Ziele in Javorník oder Ausflüge in das Rychleby-Gebirge. Für Radfahrer ist außerdem der Startpunkt der Route im Touristenzentrum SOUD ein konkreter Orientierungspunkt.

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Weitere Ziele für Ihre Suche

Für Ihre weitere regionale Suche können Sie außerdem Bílá Voda U Javorníka, Uhelná, Písečná, Bobrovník, Kobylá Nad Vidnavkou, Velká Kraš und Bílá Voda einbeziehen.

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