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Slopné – Landschaft, Lehrpfad und Rochuskirche

Unterkünfte in Slopné

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Slopné verbindet eine hügelige, zu einem bedeutenden Teil bewaldete Landschaft mit einem markierten Lehrpfad, Rochus-Traditionen und einem kleinen Wintersportangebot. Der Ort liegt im Tal des Bachs Horní Olšava. Der südliche Teil von Slopné gehört zum Landschaftsschutzgebiet Bílé Karpaty; der nördliche Teil des Katastralgebiets liegt im Naturpark Vizovické vrchy.

Landschaft mit Wegen und Ausblicken

Die Umgebung ist durch eine Mosaikstruktur aus Gehölzen, Feldern und Wiesen geprägt. Natürlich geführte Wege und zahlreiche Ausblicke in die Landschaft geben dem Aufenthalt einen deutlich ländlichen Charakter. Eine bemerkenswerte Naturerscheinung in Slopné ist Čertovo kopyto. Wer unterschiedliche Landschaftseindrücke verbinden möchte, findet damit im Ort selbst sowohl geschützte Naturbereiche als auch offene, abwechslungsreiche Flächen.

Der Josefa-Váni-Lehrpfad nach Vizovice

Für eine Wanderung bietet sich der Josefa-Váni-Lehrpfad an. Er verbindet Slopné und Vizovice, ist 5 km lang und verläuft auf einer gelb markierten Route von Slopné über den Klokočí nach Vizovice. Der Ausgangspunkt in Slopné ist mit dem Auto oder dem Bus erreichbar. Nach den 5 km des Lehrpfads sind es bis ins Zentrum von Vizovice weitere 3,5 km.

Winter am Skilift

Die Skipiste am Skilift ist etwa 400 m lang und damit deutlich kürzer als der 5 km lange Josefa-Váni-Lehrpfad; ihr Höhenunterschied beträgt 90 m. Dank künstlicher Beleuchtung ist am Skilift auch abends Skifahren möglich.

Rochus, Wallfahrt und örtliche Geschichte

Das kulturelle Profil des Ortes ist eng mit dem heiligen Rochus verbunden. Die Rochuskirche in Slopné wurde am 14. Juli 1996 durch den Olmützer Erzbischof Jan Graubner geweiht und gehört als Filialkirche zur Pfarrei Újezd. Die kleine Wallfahrt wird jedes Jahr am zweiten Sonntag im Juli anlässlich des Jahrestags der Weihe der neuen Kirche begangen. Die große Wallfahrt findet am dritten Sonntag im August zum Fest des heiligen Rochus statt. Die beiden Termine unterscheiden sich damit sowohl beim Zeitpunkt als auch beim Anlass.

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Eine weitere Spur der örtlichen Vergangenheit ist die Steinkapelle des heiligen Rochus, die 1824 errichtet beziehungsweise fertiggestellt wurde. In Rudovka unterhalb des Klokočí wurde Erz abgebaut. Die technische Geschichte wird durch eine Walzenmühle aus dem 19. Jahrhundert ergänzt, die als technisches Denkmal erhalten ist. Sie wurde 1991 restauriert und wird weiterhin als Handelsmühle betrieben.

Zum lebendigen Brauchtum gehört jedes Jahr ein Maskenumzug zum Fasching, der heute Fašanky heißt und früher Babkovníci hieß. Außerdem haben sich die österlichen Bräuche Klepačka und Mrskačka erhalten. Beim Fasching und zu Ostern stehen damit unterschiedliche überlieferte Bräuche im Mittelpunkt.

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