Karlovice: Waldlandschaft, Dorfgeschichte und markierte Wege
Unterkünfte in Karlovice
Waldlandschaft und Dorfgeschichte in Karlovice
Karlovice liegt in den Wäldern zwischen Malenovice und Oldřichovice. Der Ort verbindet damit eine ausgeprägte Landschaft mit einer Geschichte, die weit vor der heutigen Siedlung beginnt: Die mittelalterliche Gemeinde Pěnkov ist seit 1368 belegt, und Karlovice entstand später auf ihren Flurstücken. Die Gründung von Karlovice auf dem Gelände des ehemaligen herrschaftlichen Hofs Pěnkov wurde am 23. Oktober 1768 von Graf Karel Vincenc Salm-Neuburg beschlossen, dem damals die Herrschaft Malenovice gehörte.
Wenn Sie den Ort zu Fuß erkunden, begegnen Ihnen mehrere Zeugnisse dieser Entwicklung. Die Kapelle Panny Marie Matky dobré rady wurde am 17. Juli 1904 der Jungfrau Maria, der Mutter des guten Rates, geweiht; der Bau hatte im Juni 1903 begonnen. Anežka, Barbora und Františka Gorgoňovy waren die Hauptdonatorinnen der Kapelle und ließen außerdem ihr Hauptbild der Jungfrau Maria anfertigen. Ein Sandsteinkreuz steht im oberen Pěnkover Teil von Karlovice links an der Straße in Richtung des Bauernhofs. Ein weiteres Denkmal befindet sich im unteren Ortsteil hinter dem Feuerwehrhaus und dem Gemeindeamt.
Ein steinernes Denkmal für den ersten Bürgermeister von Karlovice steht an der Staatsstraße von der Kreuzung in Richtung Svatá voda auf der rechten Seite im ersten Abschnitt einer Kurve. Am Karlovicer Kreuz erinnert eine schwarze Gedenktafel an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und ehrt Jan Mikeštík, der im antifaschistischen Widerstand ums Leben kam. Am Rand des Katastralgebiets von Karlovice, das an das Katastralgebiet von Oldřichovice grenzt, steht außerdem der bedeutende Žižkův dub. Der lokalen Überlieferung zufolge lagerten Hussiten während der Belagerung der Burg Malenovice bei diesem Baum.
Traditionen, Wallfahrtsort und Wege
Zu den lebendigen Besonderheiten des Ortes gehört die Bärentradition „Vodění medvěda“, die in Karlovice seit Jahrzehnten stattfindet. Gepflegt wird sie von Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr. Damit ergänzt eine örtliche Tradition die historischen Spuren, Kapellen und Denkmäler, die Sie unabhängig voneinander entdecken können.
Im näheren Umfeld liegt der Wallfahrtsort Svatá voda–Malenovice. Dort gibt es einen Brunnen, der von einem steinernen Gewölbe bedeckt ist, sowie eine Felsenhöhle mit einer Statue Unserer Lieben Frau von Lourdes. Svatá voda ist zugleich ein wichtiger Bezugspunkt für mehrere markierte Wege. Das gelb markierte Teilstück des Cyrilometodějská-Steigs führt von der Quelle bei Svatá voda nach Karlovice. Auf dem Wanderweg von Napajedla über Svatá voda nach Malenovice ist Karlovice bei 8,7 km und Svatá voda bei 10,1 km markiert.
Für längere aktive Unternehmungen steht das markierte Wegenetz Stezky napajedelských emirátů zur Verfügung. Es umfasst 70 km und verbindet Napajedla mit Karlovice sowie weiteren umliegenden Gemeinden. Die Wege sind für Wanderer und Mountainbiker bestimmt. Bei der Suche nach einer Unterkunft können Sie deshalb danach unterscheiden, ob Sie vor allem die Dorfgeschichte mit Kapelle, Kreuzen und Denkmälern erleben oder markierte Strecken in Ihre Tage einbeziehen möchten. Karlovice bietet dafür einen konkreten Ortsbezug zwischen Waldlandschaft, Überlieferung und regionalen Wegen.
Für die weitere Recherche können Sie neben Karlovice auch Napajedla (Napajedla), Racková (Racková), Biskupice (Biskupice), Rudimov (Rudimov), Nedašova Lhota (Nedašova Lhota), Horní Lhota (Horní Lhota), Komárov (Komárov) und Dobrkovice (Dobrkovice) vergleichen.
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