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Podhradí U Luhačovic – Burgruine, Quellen und Wege

Unterkünfte in Podhradí U Luhačovic

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie einen Ort mit Waldlandschaft, historischen Spuren und markierten Wegen suchen, zeigt Podhradí U Luhačovic mehrere Seiten auf engem Raum. Podhradí liegt im Tal des Pozlovický potok und ist auf drei Seiten von Wäldern umgeben. Die Zufahrtsstraße führt hinter dem Ort nicht weiter. Zugleich liegt Podhradí in unmittelbarer Nähe der Kurstadt Luhačovice – eine Lage, die Ausflüge in die Landschaft und den Bezug zur Kurstadt miteinander verbindet.

Wanderwege zwischen Luhačovice und den Felsen

Eine besonders klar beschriebene Route ist der blau markierte, etwa 30 Kilometer lange Wanderweg von Luhačovice über Pozlovice, Starý Světlov, Spletený vrch, Kláštov, Svéradov und den Berg Kopce nach Čertovy skály. Der Weg verläuft durch Podhradí und macht den Ort zu einem konkreten Abschnitt einer längeren Wanderverbindung. In Podhradí und seiner Umgebung gibt es außerdem eine Reihe markierter Wanderwege.

Auch für das Radfahren ist eine eigene Verbindung dokumentiert: Die Route „Na Komonec nad Luhačovicemi“ kann mit dem Mountainbike befahren werden und verbindet einen Lehrpfad, markierte Wanderwege und Waldpfade. Damit stehen unterschiedliche Formen der Landschaftserkundung nebeneinander, ohne dass Sie die historischen Ziele aus dem Blick verlieren.

Starý Světlov: Burgruine mit erklärten Spuren

Nordwestlich von Podhradí liegt die weitläufige Ruine der mittelalterlichen Burg Starý Světlov, die im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Im Gelände sind ihre Überreste erhalten. An schwer zugänglichen Stellen gibt es einfache Geländetreppen, die eine Beschädigung des Geländes durch Besucher verhindern sollen. Ein Informationssystem vermittelt die Baugeschichte der Burg.

Die Anlage bewahrt auch ungewöhnliche Einzelheiten ihrer Vergangenheit. Im Burgtor wurden Fragmente der Konstruktion einer Wippzugbrücke gefunden. In einem Raum des Palas stellte man Überreste einer mittelalterlichen Falschmünzerwerkstatt fest. Jedes Jahr finden auf Starý Světlov kommentierte Burgführungen und Vorträge über die Geschichte und die Werte der Anlage statt. Podhradí führt sie in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Denkmalinstitut und dem Museum des Luhačovicer Zálesí durch.

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Quellen, Volksarchitektur und Erinnerungsorte

Zu den landschaftlichen Besonderheiten gehören mehrere Quellen. Am Lehrpfad unterhalb von Starý Světlov liegt Sojsinka. Am oberen Ende von Podhradí entspringt die Schwefelquelle Sirčena; ihr geschütztes Umfeld verfügt über eine angelegte Raststätte. In der Nähe des Turecký kříž wächst der seltene Baum Jeřab oskeruše, der schätzungsweise über 300 Jahre alt ist.

Auch die Bauwerke geben dem Ort ein eigenes Profil. Der hölzerne Glockenturm von Podhradí gehört zur charakteristischen Volksarchitektur des Luhačovské Zálesí. In Podhradí steht außerdem eine hölzerne Blockkapelle, die typologisch an die Bauten von Jurkovič auf den Pustevny erinnert. Der Turecký kříž ist ein steinernes Kreuz aus dem Jahr 1663 und ein Denkmal an die Türkenkriege. Die erste Erwähnung von Podhradí stammt aus dem Jahr 1563, damals unter dem Namen Podhradí Starosvětlovské.

Sommertradition und Baden in der Natur

Im Sommer findet in Podhradí die Anenská pouť statt. Zum Fest gehören ein umfangreiches Kulturprogramm und Fahrgeschäfte. Am Ortsrand bietet ein kleiner Wasserspeicher in heißen Sommermonaten die Möglichkeit zum Baden in der Natur. Diese beiden Angebote ergänzen die Wege, Quellen und Burgruinen um jahreszeitliche und örtliche Erlebnisse.

Für die weitere Ortsauswahl im regionalen Zusammenhang können Sie auch Bohuslavice U Zlína, Rudimov, Újezd und Valašských Klobouk, Provodov, Bělov, Nedašov, Křekov und Poteč ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Zlín.

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