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Lipová – Schwefelquellen, Lehrpfade und Kulturdenkmäler

Unterkünfte in Lipová

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lipová liegt im Tal des Lipovský potok und im Landschaftsschutzgebiet Bílé Karpaty. Der Ort verbindet damit eine klar geprägte Landschaft mit einer Reihe kleinerer Kulturdenkmäler, Lehrpfade und bemerkenswerter Einzelheiten. Für Sie entsteht ein Reiseziel, das Naturbezüge und Ortsgeschichte nicht über große Inszenierungen, sondern über konkrete Plätze, Wege und Bauwerke erfahrbar macht.

Schwefelquellen und alte Buche

Im Katastergebiet von Lipová befinden sich drei Schwefelquellen. Der Lehrpfad zu den Schwefelquellen und Kulturdenkmälern wurde 2005 eingerichtet und verbindet die Quellen mit den Kulturdenkmälern im selben Bereich. Eine weitere Route ist der Naturlehrpfad Tatarka, der durch Lipová und durch das Tal des Lipovský potok führt.

Zu den markanten Naturdetails gehört die Gedenkbuche (Fagus sylvatica) am Lehrpfad. Ihr Alter wird auf 300 bis 400 Jahre geschätzt. Sie gilt als eine der ältesten Buchen der gesamten Region und hat einen Stammumfang von 5,18 m.

Kapellen, Glockenturm und Denkmäler

Die Kaplička Panny Marie Sixtinské trägt die Jahreszahl 1766 und ist als unbewegliches Kulturdenkmal Nr. 1961 eingetragen. In der Kaplička befindet sich eine Statue Unserer Lieben Frau von Lourdes. Damit steht an diesem Ort sowohl das Bauwerk selbst als auch seine Ausstattung im Mittelpunkt.

Ein anderes Kapitel der Ortsgeschichte erzählt die Kapelle des heiligen Wenzel. Sie wurde 1929 auf Kosten der Einwohner von Lipová errichtet. An der Kapelle befindet sich eine Gedenktafel mit den Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Einwohner von Lipová. Der Ort bewahrt dadurch nicht nur ein Baujahr, sondern auch eine namentliche Erinnerung an Menschen aus der Gemeinde.

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Auf dem Dorfplatz von Lipová steht ein Glockenturm mit zwei Glocken. Ergänzt wird das bauliche Bild durch das Haus Nr. 79, ein Denkmal der Volksarchitektur aus dem Jahr 1851 mit der Denkmalkennziffer 1963. Ein steinernes Kreuz mit Reliefverzierung, signiert 1876 von S. Minařík, ist als unbewegliches Kulturdenkmal Nr. 1962 geschützt. Diese verschiedenen Datierungen – 1766, 1851, 1876 und 1929 – machen sichtbar, dass sich die Ortsgeschichte über mehrere Epochen verteilt.

Orientierung für Ihre Reiseplanung

Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Slavičín. Außerdem liegt Lipová an der Straße Slavičín–Haluzice–Vizovice. Slavičín steht damit für den Bahnhof, die Straße Slavičín–Haluzice–Vizovice für die Anfahrt auf dem Landweg. Der Ort liegt zugleich im Tal des Lipovský potok und im Landschaftsschutzgebiet Bílé Karpaty. Die Lehrpfade ergänzen diese Lage um Wege durch Lipová, das Tal und das Katastergebiet.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Zlín.

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