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Lukov U Zlína

Unterkünfte in Lukov U Zlína

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lukov U Zlína verbindet Burgengeschichte mit Lehrpfaden, markanten Felsformationen und geschützten Waldlandschaften. Im Mittelpunkt steht Hrad Lukov, doch der Ort bietet ebenso konkrete Anlaufpunkte für kürzere Entdeckungen, längere Wanderungen und Naturerlebnisse.

Hrad Lukov und historische Entdeckungen

Die Anfänge von Hrad Lukov reichen in das erste Drittel des 13. Jahrhunderts zurück. Die schrittweise denkmalpflegerische Restaurierung begann 1987; 2016 wurde Hrad Lukov zum tschechischen Denkmal des Jahres erklärt. Auf dem Gelände wurden drei Lehrpfade eingerichtet. Die Naučná stezka „Hrad Lukov“ führt durch den oberen Burgbereich und erläutert die Geschichte sowie die bauliche Entwicklung der Burg. Sie ist durchschnittlich etwa 500 m lang und dauert ungefähr 60 Minuten.

Auch für jüngere Besucher gibt es auf Hrad Lukov eigene Zugänge zur Geschichte: Bildungsprogramme richten sich insbesondere an Kinder und Jugendliche. Im Westpalast befindet sich außerdem eine interaktive Ausstellung über die Eroberung der Burg im 15. Jahrhundert, die sich besonders an Kinder richtet. Damit lässt sich ein Burgrundgang mit anschaulichen Inhalten verbinden, ohne den Aufenthalt auf reine Besichtigung von Mauern zu beschränken.

Weitere historische Zeugnisse liegen im Ort. Der Bau von Kostel sv. Josefa begann 1810. Der Innenraum zeigt eine schlichte Empire-Architektur mit durch ihre Gliederung barock inspirierten Elementen. Das Altarbild mit der Darstellung des Todes des heiligen Josef stammt vom Wiener Maler A. Schilling. Boží muka ist ein barocker Bildstock an der Kreuzung der Wege nach Lešná und Fryšták: Auf einem Ziegelpfeiler steht eine Madonnenstatue aus Sandstein. Errichtet wurde Boží muka 1660 von Jan Fridrich Minkvic z Minkvicburku, dem Erben von Hrad Lukov. Stará Lesovna war Ende des 19. Jahrhunderts der Aufenthaltsort der Ehefrau des Komponisten Bedřich Smetana.

Lehrpfade für unterschiedliche Tagespläne

Die Naučná stezka Lukov ist als 8 km langer Grundrundweg oder als 10,5 km lange Route mit Abstechern angelegt. Entlang des Weges stehen acht Informationstafeln mit Informationen zu zahlreichen Naturbesonderheiten. Der Ausgangspunkt liegt bei Hájenka pod Růžovou. Eine kürzere Alternative bietet der Rundweg „Z pověsti do pověsti“: Er ist ungefähr 3 km lang und führt zu zehn Stationen mit ausgewählten Sagen aus Lukov.

Wer eine längere Verbindung bevorzugt, kann die Etappe des Cyril-und-Methodius-Wegs von Lukov nach Zlín einordnen; sie beginnt in Lukov und endet in Zlín. Die grün markierte Naučná stezka Lukov führt durch eine Felsspalte von der Naturdenkmalfläche Brzová zu Hrad Lukov. Králky eignet sich dabei als Ausgangspunkt für Wanderungen und die Erkundung der Umgebung. Auf den Felsen unterhalb von Hrad Lukov können Anhänger von Adrenalinsportarten ihr Können erproben.

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Felsen, Quellen und geschützte Wälder

Das Naturdenkmal Králky liegt im Katastralgebiet Lukov u Zlína, ungefähr 1 km nordöstlich von Lukov. Es schützt markante Felsen aus Gesteinen des Magura-Flyschs. In der Vergangenheit dienten die Felsformationen auch als vorgeschobene Befestigung von Hrad Lukov. Bei Králky gibt es in den Fels gehauene Sitze und einen Steintisch, die mit einem überlieferten Treffen junger Angehöriger der gräflichen Familien Seilern aus Lukov-Lešná und Magnis aus Strážnice zu Beginn des 19. Jahrhunderts verbunden werden.

Auch andere Naturdenkmale geben der Umgebung einen eigenen Charakter. Die Borovice u Bezedníku ist eine etwa 100 bis 150 Jahre alte Waldkiefer, die mit ihrer Höhe von mehr als 35 m den umliegenden Bestand überragt. Bezedník ist ein Naturdenkmal und eine Station des Lehrpfads durch das Lukovský polesí. Während der Ersten Republik war Bezedník ein Waldbad mit Büfett, Sitzgelegenheiten und Booten.

Das Naturdenkmal Chladná dolina liegt im Katastralgebiet Lukov u Zlína und schützt Wald-Kalktuffquellen sowie einen artenreichen Buchenwald. Das Naturdenkmal Vela bewahrt einen der letzten Reste natürlicher Buchenwälder in den Hostýnské vrchy. Dort treten Felsaufschlüsse zutage; das Gebiet und seine weitere Umgebung sind bedeutende Brut- und Rückzugsgebiete für zahlreiche Vogelarten. Studánka Rybárka ist eine aus einem Sandsteinmassiv austretende Klüftquelle und gehört zu den ergiebigsten Quellen in der weiteren Umgebung.

Wasser und Unterkunft vor Ort

Die Bělovodské rybníky wurden 1962 zur Erholung und zum Angeln wiederhergestellt. Sie laden besonders Naturliebhaber zum Baden und zur Erholung ein und setzen damit einen anderen Akzent als die Burg- und Felslandschaft. Das Penzion na pivovaře bietet Restaurant- und Unterkunftsdienstleistungen; im Sommer gibt es dort Sitzgelegenheiten in einem Gartenrestaurant.

Weitere Ortsseiten zum Vergleichen: Racková, Trnava U Zlína, Poteč, Dešná, Újezd und Valašských Klobouk, Kaňovice, Machová, Velký Ořechov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Zlín.

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