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Rácovice – Kapelle, Teichlandschaft und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Rácovice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rácovice verbindet eine historische Ortsmitte rund um die Kapelle mit einer Teichlandschaft im Tal der Bihanka. Wer eine Unterkunft für eine Reise mit kulturellen Entdeckungen und ländlicher Landschaft sucht, findet hier einen Ort, dessen Besonderheiten eng mit Dorfplatz, Wasser und überlieferter Geschichte verbunden sind.

Kapelle und Dorfplatz als historischer Mittelpunkt

Die Kapelle der Heiligen Kyrill und Methodius wurde 1901 erbaut. Sie steht auf einer Rasenfläche im Ortszentrum unmittelbar neben dem Teich und ist ein prägendes Element des Dorfplatzes von Rácovice. Zum historischen Ortskern und zum Dorfplatz rund um die Kapelle gehört außerdem eine öffentliche Grünfläche mit Parkgestaltung. Dadurch bildet die Ortsmitte ein klar erkennbares Ensemble, in dem sakrale Architektur, freie Grünflächen und das Wasser des Teichs zusammenkommen. Unmittelbar vor der Kapelle steht ein gegossenes Wegkreuz auf einem Steinsockel. Es hat Kleeblattenden, einen gusseisernen Christuscorpus und am Fuß ein Relief der Schmerzensmutter aus dem 19. Jahrhundert. Das Wegkreuz an der Kapelle ist als Kulturdenkmal unter der Nummer 18117/7-3096 eingetragen. Eine weitere historische Spur im Ortsbild ist die Statue des heiligen Johannes Nepomuk, die aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt. Neben dem Teich prägt außerdem eine historische Getreidescheune den angrenzenden Hof.

Teiche und Wege im Tal der Bihanka

Der Rácovický rybník liegt in der Mitte des Tals der Bihanka und gibt der Landschaft einen wichtigen räumlichen Bezug. Entlang der linken Waldseite bis Dědice wurde um 1700 eine Teichkaskade angelegt. Zur regionalen Geschichte der Teiche gehört auch das Gewässer unterhalb von Křivánky: Es diente früher der Fischzucht, und unterhalb seines Damms gab es Fischhälter. Diese frühere Nutzung bleibt als Teil der örtlichen Landschafts- und Wirtschaftsgeschichte erhalten, ohne dass daraus eine heutige Funktion abgeleitet werden kann. Für die Orientierung vor Ort sind zwei Wege von lokaler Bedeutung relevant, die sich in Rácovice kreuzen. Das bestehende Netz aus Feld- und Wirtschaftswegen kann in gewissem Umfang auch von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden.

Spuren der Feste und der Ortsgeschichte

Um die Mitte des 14. Jahrhunderts stand in Rácovice vermutlich bereits eine steinerne Feste oder sie befand sich im Bau. Die Ortsgeschichte verweist außerdem auf Fluchtgänge dieser Festung, die unter dem vorderen Teil der ehemaligen Schafstallung hindurchführten. Die Schafstallung selbst wurde 1896 zu einem Wohngebäude umgebaut. Für die Anreiseplanung ist wichtig, dass am Bahnhof Rácovice derzeit keine Züge der České dráhy halten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Třebíč.

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