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Pacov: Schlossgeschichte, Kulturerbe und Wege

Unterkünfte in Pacov

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pacov verbindet mittelalterlich geprägte Stadtgeschichte mit Museen, Kirchen, jüdischem Erbe und Wegen durch die Umgebung. Wer eine Reise nach Tschechien plant und für die Unterkunft einen Ort mit unterschiedlichen kulturellen Themen sucht, kann hier historische Bauwerke mit Spaziergängen, Radrouten und einem festen Veranstaltungstermin verbinden. Besonders anschaulich wird die Geschichte am Schloss Pacov, dessen Entwicklung von der Burg zum Schloss mehrere Jahrhunderte umfasst.

Schloss, Museum und städtische Geschichte

Das Schloss Pacov wurde im 13. Jahrhundert ursprünglich als Burg gegründet. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg unter den Herren Robmháp von Suchá zu einem Schloss umgebaut. Heute befindet sich das Informationszentrum von Pacov im Erdgeschoss des Südflügels des Schlosses. Im Schloss gibt es außerdem eine Präsentation zum Leben und Werk des Dichters Antonín Sova. Auch das Stadtmuseum Antonín Sovas setzt einen eigenen kulturellen Schwerpunkt. Seine Ursprünge reichen bis ins Jahr 1908 zurück; heute bietet es Besichtigungen seiner ständigen und zeitweiligen Ausstellungen an. Für die Einordnung der Stadt ist die städtische Denkmalschutzzone wichtig: Sie wurde 1990 wegen ihres mittelalterlich-historischen Ursprungs und der Vielzahl architektonischer und kultureller Denkmäler ausgewiesen. Damit lässt sich ein Besuch in Pacov nicht auf ein einzelnes Schloss beschränken, sondern als Erkundung verschiedener historischer Themen gestalten.

Kirchen und jüdisches Erbe

Zu den markanten Sakralbauten gehört die Kirche St. Michael. Sie war ursprünglich gotisch, wurde im 13. Jahrhundert gegründet und um 1350 erbaut. Die Schlosskirche St. Wenzel dient als Ausstellungshalle. Die Friedhofskirche St. Barbara ist ein frühbarocker Bau aus dem Jahr 1681. Eine weitere historische Perspektive eröffnet die Synagoge von Pacov, die 1823 erbaut wurde. Sie ist im Rahmen gelegentlicher Veranstaltungen für die Öffentlichkeit zugänglich. Der jüdische Friedhof von Pacov wurde 1680 gegründet. Dort sind etwa 300 Grabsteine erhalten; die ältesten stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In der Leichenhalle des Friedhofs befindet sich eine ständige Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung in der Region Pacov. Der Friedhof ist unter Beachtung jüdischer Regeln und Feiertage öffentlich zugänglich.

Parks, Lehrpfad und Radfahren

Für ruhigere Abschnitte stehen der Schlosspark und der Antonín-Sova-Park zur Verfügung. Beide bieten ruhige Grünflächen, die sich für Spaziergänge und Erholung eignen. So lässt sich ein kultureller Tag um einen Aufenthalt im Grünen ergänzen, ohne den Schwerpunkt der Reise von Pacovs Geschichte wegzuführen. Wer Pacov zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden möchte, kann den Lehrpfad Sovova nutzen. Er beginnt in Pacov und führt über die Gemeinde Bratřice und den Berg Stražiště nach Lukavec. Der Lehrpfad ist 12 Kilometer lang und hat vier Stationen; er eignet sich für Fußgänger und Radfahrer. Zusätzlich gibt es in Pacov Dutzende Kilometer ausgewiesener Radrouten. Radfahrern steht im Innenhof des Schlosses Pacov eine öffentlich frei zugängliche Service- und Ladestation für Elektrofahrräder zur Verfügung. Ein eigener Termin im Jahreslauf sind die Rennen historischer Motorräder, die in Pacov jedes Jahr am dritten Juniwochenende stattfinden. Für Familien, die kulturelle Entdeckungen mit Bewegung und einem besonderen lokalen Ereignis verbinden möchten, bietet Pacov damit mehrere unterschiedliche Anlässe, den Aufenthalt inhaltlich zu gestalten.

Weitere Orte zur Reiseplanung

Weitere Ortsseiten zur Recherche sind Čížkov, Bratřice, Polesi, Těmice, Božejov, Žirov, Lidmaň und Bořetice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Pelhřimov.

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