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Jámy – Cesta života und der Vejdoch

Unterkünfte in Jámy

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jámy verbindet einen geschichtsträchtigen Ort mit einem klaren Ziel für einen gemeinsamen Ausflug: Die Cesta života beginnt am Rand der Gemeinde und führt auf den Gipfel des 663 Meter hohen Vejdoch. Der Weg ist nicht nur eine Verbindung zum Berg, sondern ein Erlebnis mit zehn Stationen. So lässt sich Jámy über Landschaft, regionale Geschichte und einen ungewöhnlichen Themenweg entdecken.

Die Cesta života zum Gipfel des Vejdoch

Jede der zehn Stationen besteht aus einem großen Stein mit der Darstellung eines Lebensgrundsatzes. Ein QR-Code führt jeweils zu einer Audioaufnahme eines Verses. Dadurch erhält der Weg eine erzählerische Dimension: Die Strecke wird in einzelne Gedankenabschnitte gegliedert, während das Ziel der Gipfel des Vejdoch bleibt. Wer einen Ausflug nicht nur mit einem Aussichtspunkt, sondern auch mit kulturellen und symbolischen Eindrücken verbinden möchte, findet hier einen konkret beschriebenen Wegverlauf.

Auf dem Gipfel steht zwischen zwei Linden die drei Meter hohe Sandsteinskulptur eines Kreuzes mit dem Namen „Strom života“. Vom Vejdoch sind 42 Gemeinden, 13 Kirchtürme, zwei Aussichtstürme und acht Sendemasten zu sehen.

Geschichte und örtliche Zeichen

Die erste schriftliche Erwähnung der Siedlung Jámy stammt aus dem Jahr 1252. Damals überließen Boček und Sibyla die Siedlung dem neu gegründeten Kloster Žďár. Im Urbar von 1470 wurde Jámy als die klösterliche Siedlung mit der größten Fläche fruchtbaren Bodens beschrieben. Zu dieser Zeit umfasste sie bereits 31 überwiegend größere landwirtschaftliche Anwesen. Die beiden Jahreszahlen zeigen unterschiedliche Seiten der Ortsgeschichte: zunächst die schriftliche Einordnung der Siedlung im Zusammenhang mit dem Kloster, später ihre beschriebene landwirtschaftliche Größe.

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Auch die dem heiligen Martin geweihte Kirche gehört zur Geschichte von Jámy. Die ersten Nachrichten über sie stammen aus dem Jahr 1672; gegründet wurde sie von der klösterlichen Obrigkeit. Im Katastergebiet Jámy steht außerdem die Linde na Kříbu. Sie wurde am 21. September 1995 als Gedenkbaum ausgewiesen und gilt als alter, gut erhaltener Baum mit lokaler historischer Bedeutung sowie einer wichtigen landschaftsprägenden Funktion.

Ein weiteres Zeichen steht an der Straße nach Žďár nad Sázavou: Die Gemeinde Jámy zählt das eiserne Kreuz dort zu den schönsten Kreuzen der Gemeinde. Die im Dezember 2017 entstandene Idee sah auf dem 663 Meter hohen Vejdoch einen Aussichtspunkt sowie zwischen den zum 50. Jahrestag der Gründung der Tschechoslowakei gepflanzten Linden ein Kreuz vor. Dies sollte ein Dank für die vergangenen 100 Jahre sein.

Busverbindungen

Direkte Busverbindungen führen von Jámy nach Žďár nad Sázavou, Mirošov und Dolní Rožínka. Weitere Ziele in der regionalen Ortsauswahl sind Blízkov, Štěpánov Nad Svratkou, Ujčov, Sulkovec, Dolní Heřmanice, Nové Veselí, Borovnice und Svratka.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Žďár Nad Sázavou.

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