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Borovnice zwischen Felslandschaft und Dorfkultur

Unterkünfte in Borovnice

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Borovnice zwischen Felslandschaft und Dorfkultur

Borovnice verbindet geschützte Landschaft, markierte Wege und bemerkenswerte Zeugnisse der regionalen Bau- und Erinnerungskultur. Der Ort liegt im Landschaftsschutzgebiet Žďárské vrchy und an einem gelb markierten Wanderweg. Bei Borovnice bildet die Svratka eine natürliche Grenze zwischen Böhmen und Mähren. Wer für seine Reise Naturerlebnisse und kulturgeschichtliche Entdeckungen miteinander verbinden möchte, findet hier deshalb mehrere klar unterscheidbare Themen.

Prosička und das Tal der Svratka

Das Naturdenkmal Prosička liegt im Katastergebiet Borovnice u Jimramova. Geschützt wird ein geomorphologisch markanter Gneis-Felskomplex: Am Gipfel bildet der Fels eine Mauer, umgeben von Blockhalden. Der Aussichtspunkt Prosička liegt am blau markierten Wanderweg von Javorek nach Jimramov.

Ein weiterer Landschaftsbezug führt zum Tal der Svratka bei Krásné. Es ist eine europäisch bedeutende Lokalität und gehört zum Landschaftsschutzgebiet Žďárské vrchy. Zusammen mit der natürlichen Grenze zwischen Böhmen und Mähren macht die Svratka die regionale Lage zu einem wichtigen Bestandteil der Orientierung: Borovnice steht nicht nur für einen einzelnen Ort, sondern auch für die Landschaftsräume entlang des Flusses.

Volksarchitektur und historische Erinnerungsorte

Besonders prägnant ist das Bauernhofensemble Borovnice Nr. 36. Es ist seit dem 17. September 2024 als Kulturdenkmal geschützt und gilt als sehr gut erhaltenes, denkmalpflegerisch außergewöhnlich wertvolles Beispiel eines monumental konzipierten, gemauerten, zweigeschossigen Dorfhauses aus der Zeit nach der Mitte des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch ist der regional geprägte, vierseitig geschlossene Innenhof. Zum großen ländlichen Anwesen gehört außerdem ein steinernes Kreuz aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es dokumentiert die Entwicklung des Wohnens sowie das Leben und die Erwerbsweise eines wohlhabenderen Bauern in den Žďárské vrchy.

Auch an anderer Stelle sind gemauerte Bauernhöfe erhalten, die die regionale Volksarchitektur dokumentieren. Ergänzt wird dieses Bild durch die Kapelle St. Joachim und Anna, die aus dem Jahr 1900 stammt. Im Zentrum von Borovnice liegt der flache Tříkrálový kámen, ein Stein aus der Svratka. 1920 wurde in ihn ein Relief von Jan Hus eingesetzt, das der Bildhauer Julius Pelikán schuf. Auf dem Stein sind die Jahreszahlen 1415, 1915 und 1918 eingemeißelt. Die einzelnen Jahreszahlen und das Relief machen den Ort zu einem konkreten Erinnerungszeichen innerhalb der Dorfgeschichte.

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Wege, Radfahren und technische Geschichte

Durch Borovnice führt der Radweg Nr. 4025. Eine Wandertour von Telecí erreicht den Ort über den Radweg Nr. 4106.

Zu diesen technischen Zeugnissen gehört die Francis-Turbine in der Feltlův mlýn. Sie stammt aus dem Jahr 1911 und ist weiterhin in Betrieb. Im selben Zusammenhang ist der Francisův Lokál in der Feltlův mlýn belegt; er kann für besondere Anlässe gemietet werden. So ergänzt die Mühlentechnik die älteren Bauernhöfe und die Kapelle um einen weiteren Aspekt regionaler Geschichte.

Weitere Ortsseiten

Wenn Sie weitere Ortsseiten erkunden möchten: Chlumětín, Saar, Nová Ves U Nového Města Na Moravě, Velké Janovice, Blažkov, Jabloňov, Vidonín und Vlachovice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Žďár Nad Sázavou.

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