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Jakubov U Moravských Budějovic entdecken

Unterkünfte in Jakubov U Moravských Budějovic

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jakubov zwischen Teichen, Kulturdenkmalen und Strohtraditionen

Jakubov U Moravských Budějovic verbindet eine markante Landschaft mit einer ungewöhnlich dichten Ortsgeschichte. Für Sie entsteht daraus ein Reiseziel, in dem Teiche, sakrale Bauwerke, historische Spuren und lebendige Bräuche nebeneinanderstehen. Besonders charakteristisch ist die Verbindung von Wasserlandschaft und Strohtradition: In Jakubov werden jedes Jahr märchenhafte Strohfiguren aufgestellt; in der Adventszeit entstehen außerdem lebensgroße Heukrippen.

Kirche und geschützte Zeugnisse des Ortes

Auf einer Anhöhe östlich von Jakubov steht die spätromanische Kirche des heiligen Jakobus des Größeren, auch des Älteren. Nicht nur das Kirchengebäude selbst ist geschützt: Unter Schutz stehen ebenso die zugehörigen Treppen und die Einfriedung. Damit bildet die Kirche ein klar bestimmtes historisches Ensemble, dessen einzelne Bestandteile gemeinsam zu betrachten sind.

Ein weiteres geschütztes Kulturdenkmal ist die Statue der heiligen Tekla. Sie steht gegenüber dem ehemaligen Gasthaus auf der anderen Straßenseite. Der Bau des ehemaligen Gasthauses stand im Zusammenhang mit der Einrichtung der Verbindung zwischen Prag und Wien über Jihlava und Znojmo. So treffen an diesem Ort sakrale Kunst, Ortsgeschichte und die Geschichte einer wichtigen Verbindung aufeinander, ohne dass Jakubov auf nur eine einzelne Sehenswürdigkeit reduziert werden muss.

Teiche und die Geschichte der Jakubovská riviéra

Nordöstlich des Ortes liegen in der Nähe von Jakubov die beiden Teiche Vidlák und Oráč. Vidlák besitzt dabei eine besondere historische Einordnung: Er gehörte zu den vier Teichen, die bereits im Mittelalter zum Städtchen Jakubov gehörten. Wer sich für die Entwicklung des Ortes interessiert, findet hier daher nicht nur eine Landschaftsbezeichnung, sondern auch eine Verbindung zur mittelalterlichen Geschichte Jakubovs.

In der Nähe von Jakubov entstand 1931 am Teich Vidlák die Jakubovská riviéra, damals als „Plovárna Národní jednoty“. Später wurde sie unter dem Namen Jakubovská riviéra bekannt. An diesem Ort fanden auch Schwimmkurse statt. Die historische Entwicklung der Anlage ergänzt die Teichgeschichte um eine weitere Facette: Wasser war in Jakubov nicht nur Teil der Landschaft, sondern auch mit gemeinschaftlichen Aktivitäten verbunden.

Strohfiguren als wiederkehrende Ortsbesonderheit

Im September 2005 schuf eine Gruppe lokaler Enthusiasten an der internationalen Straße I/38 die ersten „Slamáky“-Strohfiguren. Für Ihre Reiseplanung ist das besonders interessant, wenn Sie neben historischen Bauwerken auch einen ortstypischen Brauch kennenlernen möchten, dessen Ausdruck sich im Jahreslauf verändert.

Historische Spuren von Burg und Mühle

Die Burg Jakubov wird erstmals 1354 namentlich erwähnt. Das Areal der ehemaligen Burg ist heute jedoch vollständig mit Einfamilienhäusern bebaut. Die historische Bezeichnung verweist deshalb auf die Vergangenheit des Ortes und nicht auf eine heute erhaltene Burganlage.

Auch die Jakubovský mlýn bewahrt nur einen Teil ihrer ursprünglichen Substanz. Insbesondere Mitte des 20. Jahrhunderts wurde sie zu Werkstätten einer landwirtschaftlichen Genossenschaft umgebaut. Gerade diese Veränderung macht die Mühle zu einem Beispiel dafür, wie sich historische Gebäude durch spätere Nutzungen wandeln können. Zusammen mit der erstmals 1354 erwähnten Burg, der Kirche und den geschützten Denkmalen ergibt sich ein Ortsbild, in dem verschiedene Zeitschichten nebeneinander lesbar bleiben.

Weitere Orte für Ihre Orientierung

Wenn Sie Ihre Suche in derselben Umgebung fortsetzen möchten, finden Sie hier weitere Ziele: Myslibořice, Radošov, Sudice, Kozlany, Komárovice, Kouty, Benetice und Lesní Jakubov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Třebíč.

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