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Myslibořice entdecken

Unterkünfte in Myslibořice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Myslibořice ist ein tschechisches Reiseziel, in dem sich sakrale Bauwerke, Schlossgeschichte und eine charakteristische Hügellandschaft auf engem thematischem Raum verbinden. Besonders eindrucksvoll ist das geschützte Areal der Kirche des heiligen Lukas: Dazu gehören die Kirche selbst, die Friedhofsmauer, der Grabstein von Josef Suk und die Grundstücke des Areals. Für Reisende, die bei der Wahl ihrer Unterkunft Kultur und Landschaft miteinander verbinden möchten, bietet der Ort damit einen klaren Schwerpunkt jenseits eines reinen Aufenthalts in der Stadt.

Kirchen, Schloss und historische Entdeckungen

Die Kirche des heiligen Lukas besitzt einen erhaltenen gotischen Kern aus dem 13. Jahrhundert und eine bemerkenswerte barocke Fassade. Auch die Glocken erzählen von der langen Geschichte des Bauwerks: Sie stammen aus den Jahren 1550 und 1609. Vor der Kirche stehen vier barocke Statuen, die den heiligen Florian, den heiligen Johannes von Nepomuk, den heiligen Alois und den heiligen Franziskus darstellen.

Eine zweite markante Station ist die Kapelle des heiligen Tekla. Das barocke Kirchlein liegt an einem Hang und ist von einem Friedhof umgeben. Im Giebelfeld befindet sich eine Stucktafel mit der Jahreszahl 1755. Unterhalb der Kapelle entspringt an ihrer Südseite am Hang eine Quelle mit sauberem, als gesund bezeichnetem Wasser. Die Quelle wird vom hydrometeorologischen Institut überwacht.

Schloss Myslibořice ist ein barockes, dreiflügeliges und zweigeschossiges Gebäude in U-Form. Es steht an der Stelle einer ehemaligen Festung aus dem 14. Jahrhundert. Ergänzt wird das historische Bild durch eine archäologische Meldung: Im April 2007 wurde am Grund des myslibořicer Teichs der Fund einer prähistorischen Siedlung gemeldet. Laut dem Archäologen Milan Vokáč vom Muzeum Vysočiny handelt es sich um die erste in der Region Vysočina freigelegte neolithische Siedlung.

Park, Höhen und Teiche

Der Schlosspark von Myslibořice umfasst 7 ha und ist als Kulturdenkmal eingetragen. Damit gehört er zu den eigenständigen Kulturthemen des Ortes, ohne dass sein Wert nur über das Schloss erklärt werden muss. Die weitere Landschaft liegt geomorphologisch in der Českomoravská vrchovina; der größere Teil gehört zur Jevišovická pahorkatina. Die durchschnittliche Höhenlage beträgt 483 m.

Zu den bedeutenden Erhebungen zählen Stříbrná mit 531 m und Svatocheň mit 523 m. Na Skalním erreicht 556 m und ist damit die höchste Erhebung. Typisch für die Region ist außerdem eine große Zahl an Teichen. Wer bei einem Aufenthalt historische Bauwerke mit Landschaftseindrücken abwechseln möchte, findet in Myslibořice daher unterschiedliche Anknüpfungspunkte: sakrale Kunst, barocke Architektur, archäologische Vergangenheit und eine von Höhen und Gewässern geprägte Umgebung.

Buslinie 796482

Die öffentliche Buslinie 796482 verbindet Třebíč mit Myslibořice, Biskupice-Pulkov, Rouchovany und Tavíkovice. Der Fahrplan gilt vom 14. Dezember 2025 bis zum 12. Dezember 2026.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Třebíč.

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