Ždánice: Naturpark, Wege und mährische Geschichte
Unterkünfte in Ždánice
Am Rand des Naturparks Svratecká hornatina verbindet Ždánice stille Landschaft, abwechslungsreiche Wege und eine vielschichtige mährische Geschichte. Rund um den Ort finden Sie Spaziermöglichkeiten im Wald, markante Routen für Wanderer und Radfahrer sowie historische Spuren, die bis ins Mittelalter zurückreichen. Dadurch lässt sich der Aufenthalt je nach Interesse unterschiedlich gestalten: mit kurzen Wegen in der Nähe, längeren Ausflügen durch die Region oder kulturgeschichtlichen Entdeckungen direkt in Ždánice.
Landschaft am Naturpark und Wege durch die Umgebung
Der Naturpark Svratecká hornatina schützt eine abwechslungsreiche Landschaft des mährischen Vorlands der Böhmisch-Mährischen Höhe. Zu seinem Gebiet gehören das Tal der Svratka und ihre Zuflüsse sowie charakteristische Siedlungen und Denkmäler. Die Wälder in der Nähe von Ždánice eignen sich für Spaziergänge und ergänzen die längeren Routen, die durch den Ort oder sein Umfeld führen.
Der Cyrilometodějská-Steig führt durch Ždánice und erreicht über das Spaziergebiet Rácová mit Teichen den Platz von Bystřice nad Pernštejnem. Eine weitere Möglichkeit bietet der Lehrpfad Rácová: Die leichte, 2,5 km lange Strecke beginnt in Bystřice nad Pernštejnem und endet auf der Straße südlich von Ždánice. Wer eine längere Wanderung sucht, kann die 19 km lange Route Z4 „Von der Aussichtsturm zum uralten Kirchlein“ beachten. Sie erreicht Ždánice von Bystřice nad Pernštejnem über das Gebiet Rácová und führt anschließend zum Aussichtsturm Karasín weiter.
Radfahren und Wintersport
Auch für eine Radtour gibt es unterschiedlich lange Optionen. Die ungefähr 70 km lange Radrundstrecke durch das Zubří-Gebiet folgt dem Radweg 5180 durch Ždánice in Richtung Karasín. Die Strecke verläuft überwiegend auf befestigten Straßen. Kürzer ist die 19 km lange Radrunde Z6 „Výhledová“, die von Bystřice nad Pernštejnem über Ždánice nach Karasín führt.
Im Winter gibt es in der Nähe von Ždánice Langlaufloipen mit Anschlussmöglichkeit bis zum Skigebiet Nové Město na Moravě. Damit stehen neben Spaziergängen und Radtouren auch winterliche Strecken in der regionalen Landschaft zur Auswahl.
Ortsgeschichte und kleine Denkmale
In Ždánice selbst begegnen Ihnen mehrere konkrete Zeugnisse der Ortsgeschichte. Haus Nr. 18 ist ein Beispiel für Volksarchitektur des 18. Jahrhunderts. Nahe der ehemaligen Schule steht ein Eisenkreuz aus dem Jahr 1933. Ein Marmorkreuz im Dorfpark wurde 1918 errichtet und 1949 restauriert. Auf den Feldern in Richtung Bystřice steht außerdem ein Eisenkreuz aus dem Jahr 1881.
Die schriftlich belegte Geschichte des Dorfes reicht weiter zurück. Für Ždánice ist ab 1335 der Besitz durch das Kloster Doubravník belegt. Bis 1409 gehörte das Dorf Ždánice der Familie Pernštejn. Die Familie Kos ist in Ždánice bis 1538 belegt. Auch eine Verbindung zur Kunstgeschichte ist überliefert: Der Vater des Bildhauers Vincenc Makovský stammte aus Ždánice.
Ziele im weiteren Umfeld
Als nahe Ziele ergänzen die Burgruine Aueršperk und der Aussichtsturm Karasín die Auswahl. Die Burgruine Aueršperk ist über einen Terrassenweg vom Talgrund sowie über einen direkten Aufstieg von Süden frei zugänglich. Der Aussichtsturm Karasín ist an jedem Tag des Jahres zugänglich. Die Burgruine Pyšolec ist von Zubštejn aus über einen rot markierten Weg erreichbar.
Für die weitere Ortsauswahl können Sie außerdem Rozsochy, Ruda, Stránecká Zhoř, Dobra Voda, Milasín, Tři Studně, Ubušínek und Karlov berücksichtigen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Žďár Nad Sázavou.