Ruda: Kirche, Radwege und historische Spuren
Unterkünfte in Ruda
Ruda verbindet historische Zeugnisse mit Wegen für Radfahrer und Wanderer. Besonders prägend ist die Kirche „sv. Jiljí“, deren Geschichte bis in das Jahr 1792 zurückreicht. Dazu kommen regionale Traditionen, wiederkehrende Veranstaltungen und Ziele im näheren sowie weiteren Umfeld. Wenn Sie eine Unterkunft in Ruda suchen, können Sie Ihren Aufenthalt daher nach Kultur, Bewegung oder jahreszeitlichen Entdeckungen ausrichten.
Kirche „sv. Jiljí“ und Geschichte von Ruda
Der Grundstein für die heutige Kirche „sv. Jiljí“ wurde am 25. Mai 1792 gelegt, am 4. September 1795 wurde sie geweiht. Im Kirchturm hängen vier Glocken, darunter eine aus dem Jahr 1516 und eine aus dem Jahr 1709. Die Kirche gilt als bedeutendstes historisches Denkmal in Ruda. Neben ihr steht ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
Die erste überlieferte Erwähnung von Ruda stammt aus dem Jahr 1353; damals wurde die Siedlung als Hruda bezeichnet. An den historischen Eisenerzbergbau erinnern Bergmannshämmer im Wappen und in der Flagge der Gemeinde. Auch die Wallfahrt „sv. Jiljí“ findet jährlich wiederkehrend statt. Beim Wallfahrtswochenende wirkten Trachtenträger an den Vorbereitungen mit.
Traditionen und besondere Entdeckungen
In der Weihnachtszeit können Sie bei einem Spaziergang durch Ruda beleuchtete Krippen in der Kapelle „sv. Jana Nepomuckého“ und im Fenster der Bibliothek des Kulturhauses besichtigen. Eine traditionelle Weihnachtskrippe wird seit Jahrzehnten am selben Ort vor der Kirche ausgestellt. Neben dem Teich Holíkův, der heute als Feuerlöschbecken dient, steht außerdem ein 1812 entstandener Sühnekreuzstein. Das Denkmal misst 71 × 36 × 20 cm und ist damit ein kleines, klar beschriebenes Zeugnis lokaler Geschichte.
Radfahren und Wandern rund um Ruda
Durch Ruda verläuft der Radweg 5240, der Bohdalec, Křižanov und Tasov verbindet. Kostenlose Radkarten sind im örtlichen Gasthaus U Malců erhältlich. Eine weitere Möglichkeit für Radfahrer ist das „Zlaté kolo Vysočiny“, eine wiederkehrende Radtour für nicht registrierte Radfahrer aller Altersgruppen. Die Tour startet und endet in Ruda bei Velké Meziříčí.
Durch das Katastergebiet von Ruda verläuft ein blau markierter Wanderweg. Die Routenmöglichkeiten führen über Jabloňov und Tasov nach Budišov oder über Ořechov und Osová Bítýška nach Velká Bíteš. So können Sie bei der Planung zwischen unterschiedlichen Richtungen wählen, ohne den Ort als Ausgangspunkt der beschriebenen Wege aus dem Blick zu verlieren.
Berge und Ziele im regionalen Umfeld
In der näheren Umgebung von Ruda liegen die Berge Koní hora, Duforty und Ambrožný; Horka befindet sich in der Umgebung von Ruda. Im weiteren regionalen Umfeld liegen außerdem Zámek Veveří, eine Burg, sowie die Ruinen Rabštejn und Tempelštejn. Svatý Marek ist dort als Kirche ausgewiesen.
Für die weitere Orientierung können Sie auch die benachbarten Orte betrachten: Skrdlovice, Krásné, Dvořiště, Radňoves, Hamry Nad Sázavou, Milešín, Rudolec, Brezi Nad Oslavou.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Žďár Nad Sázavou.