Lovčice – Wege, Landschaft und Ortsgeschichte

Lovčice liegt am südlichen Rand des Naturparks Ždánický les. In der Umgebung treffen Wälder, Obstgärten, Felder und Weinberge aufeinander; Lovčice liegt am Zusammenfluss des Lovčický potok und des Bachs Jordánek. Diese Verbindung aus Landschaft, markierten Wegen und kleinen Kulturdenkmälern macht Lovčice zu einem Ziel für alle, die ihren Aufenthalt mit Spaziergängen, Naturbeobachtungen und regionaler Ortsgeschichte verbinden möchten.

Wandern und Radfahren rund um Lovčice

Durch Lovčice führen ein grün markierter Wanderweg, ein Radweg und der Lehrpfad Ždánickým lesem. Für die Orientierung auf längeren Wegen ist außerdem der Lehrpfad Žd. lesem interessant: Er bildet einen geschlossenen Rundweg von ungefähr 10 km Länge. Damit lässt sich die Landschaft als zusammenhängende Route kennenlernen, ohne den Ort ausschließlich über einzelne Sehenswürdigkeiten zu erleben.

Ein weiterer markanter Punkt ist die Quelle Jordánek. Sie liegt hinter dem Teich an einer Forststraße, über die ein markierter Wanderweg, ein Lehrpfad und ein Radweg führen. Die Quelle steht damit in einem Bereich, in dem verschiedene Wegarten zusammentreffen. Am Kříž na Hraničkách gibt es touristische Sitzgelegenheiten und einen malerischen Ausblick auf die Landschaft des Mährischen Toskana. Für eine ruhigere Unterbrechung unterwegs bietet die Kapelle Panny Marie in Roubaniny Aussicht und Sitzgelegenheiten im Schatten von zwei alten Linden.

Kirchen, Kapellen und besondere Ortsdetails

Im Zentrum von Lovčice steht die Kirche St. Peter und Paul innerhalb der Umfriedung eines ehemaligen, von einer Mauer umgebenen Friedhofs. Das Gebäude ist ein Bau im Empirestil aus dem Jahr 1805. Im Inneren befinden sich Mosaiken von Antonín Klouda aus Prag. Ein weiteres historisches Gebäude im Ort ist das Pfarrhaus Fara, das 1914 im Stil der architektonischen Moderne errichtet wurde. An seiner Fassade befindet sich ein Fresko von Christus als dem Guten Hirten des akademischen Malers Jano Köhler.

Oberhalb von Lovčice liegt die Kapelle in Kučí inmitten von Feldern. Große Linden machen sie weithin sichtbar. Im Ortsteil Roubaniny steht außerdem die Kapelle Panny Marie, ein volkstümlicher Bau, der wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert stammt.

Traditionen und ungewöhnliche Entdeckungen

In Lovčice findet traditionell im Juni der Petropavelský výlet statt. Am dritten Sonntag im Oktober folgt traditionell das krojované hody. Beide Termine gehören zum dokumentierten Jahreslauf des Ortes und geben der Reiseplanung einen saisonalen Bezug, ohne dass daraus ein ganzjähriges Veranstaltungsangebot abgeleitet werden sollte.

Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das Ráj sukulentů u Honců. Die Sammlung befindet sich in einem Gewächshaus bei einer ehemaligen Försterhütte und umfasst mehr als 1.000 Arten von Sukkulenten. Im Zusammenhang mit dem Ráj sukulentů u Honců veranstaltet Jaroslav Honc regelmäßig zweimal jährlich Ausstellungen in Lovčice. Für Sie entsteht dadurch ein ungewöhnlicher Kontrast zu den Wanderwegen, Kirchen und offenen Landschaften: Neben Naturraum und Ortsgeschichte steht hier eine umfangreiche Sammlung von Pflanzen im Mittelpunkt.

Wenn Sie neben Lovčice weitere Orte aus derselben Zielauswahl ansehen möchten, finden Sie hier Nenkovice, Žeravice, Skalka, Nasedlovice, Labuty, Nový Poddvorov, Žádovice und Uhřice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Hodonín.

Unterkünfte in Lovčice vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com