Zum Inhalt

Želešice entdecken

Unterkünfte in Želešice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Želešice verbindet Baukultur, Landschaftskunst und die Geschichte des Obstbaus. Gotische und barocke Zeugnisse, die Skulptur „Mezi zemí a nebem“ sowie die Bobrava mit ihrem geschützten unteren Tal eröffnen unterschiedliche Kultur- und Naturthemen für einen Aufenthalt.

Kurzfakten zu Želešice

  • Der Městský dům in der Straße 24. dubna 76 ist ein geschütztes Kulturdenkmal aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts und besitzt einen Laubengang.
  • Eine gotische Kapelle wurde in den 1480er-Jahren errichtet und 1491 fertiggestellt; ein Teil davon bildet den heutigen polygonal abgeschlossenen Chor.
  • Die Kirche Neposkvrněného početí Panny Marie ist als Kulturdenkmal geschützt; das Kirchengebäude wurde 1722 barock umgestaltet.
  • Jan Šimeks Landschaftsskulptur „Mezi zemí a nebem“ entstand 1974 bis 1975 im Rahmen der Parkgestaltung.
  • Die Bobrava fließt durch Želešice; ihr unteres Tal ist als Naturpark Bobrava geschützt.
  • Vom höchsten Punkt von Želešický hájek reicht der Blick auf die Pálavské vrchy, Rajhrad und den Aussichtsturm Židlochovice auf dem Výhon.
  • Želešice ist eine Weinbaugemeinde in der Weinteilregion Velkopavlovická.

Baukultur zwischen Gotik und Barock

Am Městský dům in der Straße 24. dubna 76 lässt sich die barocke Ortsarchitektur konkret verorten. Das Gebäude stammt aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts, besitzt einen Laubengang und steht als unbewegliches Kulturdenkmal unter Schutz. Seine Architektur veranschaulicht den Übergang zwischen einem ländlichen und einem städtischen Haus. Der Laubengang ist ein anschauliches bauliches Detail; die Deutung als Übergang zwischen zwei Haustypen lenkt zugleich den Blick auf die Form des gesamten Gebäudes.

Die sakrale Baugeschichte reicht weiter zurück: In den 1480er-Jahren wurde in Želešice eine gotische Kapelle errichtet, die 1491 fertiggestellt war. Ein Teil davon bildet den heutigen polygonal abgeschlossenen Chor. Die Kirche Neposkvrněného početí Panny Marie ist als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik geschützt; 1722 wurde das Kirchengebäude barock umgestaltet. So stehen gotische Baugeschichte und barocke Veränderung als unterschiedliche Zeitschichten im Ortsbild.

Auch ein früheres Programm der Noc kostelů in der Kirche bot besondere Einblicke: Dazu gehörten eine Turmbesichtigung, ein Blick auf das abendliche Želešice und der Besuch der Glocken sowie von sonst nicht zugänglichen Orten. Diese Möglichkeiten waren Teil des damaligen Veranstaltungsprogramms und sind damit an diesen früheren Anlass gebunden.

Landschaftskunst und Obstbau

Die Landschaftsskulptur „Mezi zemí a nebem“ schuf der Bildhauer Jan Šimek 1974 bis 1975 im Rahmen der Parkgestaltung. Sie steht auf einem grasbewachsenen Rondell im Park des ehemaligen Areals der Victoria Baumschule. Die Victoria Baumschule war eine Obstbaumschule: Hier begegnen sich also ein konkretes Kunstwerk und die historische Nutzung des früheren Geländes.

Auch die weitere Ortsgeschichte ist vom Obstbau geprägt. Friedrich Wannieck gründete 1877 in Želešice eine Obstbaumschule. 1878 erwarb er ein Anwesen und Grundstücke im Tal der Bobrava und baute dort nach und nach einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Weinbergen und Obstgärten auf. Diese Abfolge macht neben den Gebäuden auch die landwirtschaftliche Geschichte zu einem eigenen Thema des Ortes.

Bobrava, Gewässer und Ausblicke

Die Bobrava fließt durch Želešice; ihr unteres Tal trägt den Schutzstatus des Naturparks Bobrava. Auch der Hajanský potok fließt durch den Ort. Damit gehören zwei benannte Gewässer zur Ortsgeografie, während die Schutzangabe ausdrücklich das untere Tal der Bobrava betrifft.

Anzeige

Eine weitere Landschaftsperspektive bietet der höchste Punkt von Želešický hájek. Von dort reicht der Ausblick auf die Pálavské vrchy, Rajhrad und den Aussichtsturm Židlochovice auf dem Výhon. Zusammen mit der Weinbauzugehörigkeit zur Velkopavlovická ergeben sich unterschiedliche landschaftliche und regionale Bezüge, die neben der Bau- und Obstbaugeschichte stehen.

Obst und die Wahl des Aufenthaltsschwerpunkts

Die Šlechtitelská stanice Želešice verkauft Obst, darunter Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche und Äpfel. Da sich die saisonale Verfügbarkeit ändern kann, empfiehlt es sich, sie vor einem geplanten Kauf zu prüfen.

Für die Suche nach einem Hotel in Želešice kann der gewünschte Schwerpunkt Ihrer Reise eine Orientierung geben: Wenn Sie sich für Bauformen und Ortsgeschichte interessieren, stehen Městský dům, sakrale Architektur und die Skulptur im Vordergrund. Bei Landschaftsinteresse sind Bobrava, Naturpark und Ausblick die konkreten Themen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ochoz U Tišnova, Otmarov, Predklasteri, Pasohlávky, Kaly, Holasice, Sokolnice, Medlov.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

FAQ: Häufige Fragen zu Želešice

Welche Baugeschichte prägt Želešice?

Der Městský dům aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts besitzt einen Laubengang und veranschaulicht den Übergang zwischen einem ländlichen und einem städtischen Haus. Eine gotische Kapelle wurde in den 1480er-Jahren errichtet und 1491 fertiggestellt; ein Teil davon bildet den heutigen polygonal abgeschlossenen Chor. Die Kirche Neposkvrněného početí Panny Marie steht als Kulturdenkmal unter Schutz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Brno-Venkov.