Krejnice: Hügellandschaft, Dorfgeschichte und Kapelle

Krejnice zwischen Šumava-Vorgebirge und Dorfgeschichte

Krejnice liegt mit 80 Einwohnern im malerischen Vorgebirge des Šumava-Gebirges, 18 km westlich von Strakonice, auf 524 m Höhe an der Grenze zur westböhmischen Region. Der Ort verbindet die Lage im Vorgebirge mit einer langen Geschichte. Für Reisende entsteht ein Ziel, in dem die hügelige Umgebung und die Spuren früherer Zeiten eng nebeneinanderstehen.

Rund um Krejnice ist die Landschaft hügelig und von Feldern, Wiesen, Weiden und Wäldern geprägt. Der Ort liegt oberhalb der Täler der Bäche Vojnický und Mačický. Dadurch lässt sich die Umgebung in mehreren Landschaftsformen erleben: Offene Flächen wechseln mit bewirtschafteten Bereichen, Weiden und Wald, während die beiden Bachtäler den geografischen Rahmen ergänzen.

Wandern und anspruchsvollere Radtouren

Krejnice eignet sich für Wandertourismus. Zusätzlich eignet sich die Landschaft in der Umgebung für anspruchsvollere Radtouren. Für die Tagesgestaltung ergeben sich damit zwei unterschiedliche aktive Schwerpunkte. Beim Wandern bleibt Krejnice selbst der Bezugspunkt, während beim Radfahren die hügelige Landschaft außerhalb des Ortes im Mittelpunkt steht. Wer verschiedene Arten der Bewegung verbinden möchte, findet in der Kombination aus Ortsbezug und Umgebung eine klare Orientierung für die eigene Planung.

Kapelle und ländliche Baukultur

Auf dem Dorfanger von Krejnice steht die dem heiligen Martin geweihte Kapelle. Sie stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und ergänzt die ländliche Umgebung um einen religiösen Ort. Zusammen mit dem Dorfanger gehört sie zum Ortsbild.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Krejnice gehört außerdem ein Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert mit einem bäuerlich-barocken Giebel. Der Hof ergänzt die Kapelle um ein Beispiel ländlicher Baukultur. Beide Bauwerke setzen innerhalb des kleinen Ortes andere Akzente als die offenen Flächen, Wiesen und Wälder rund um Krejnice. Beide Beispiele stammen aus dem 19. Jahrhundert, setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte: Die Kapelle gehört zur religiösen Baukultur, während am Bauernhof mit dem bäuerlich-barocken Giebel die ländliche Architektur hervortritt.

Krejnice im historischen Zusammenhang

Die erste schriftliche Erwähnung von Krejnice stammt aus dem Jahr 1045. Im selben Jahr gehörte Krejnice zusammen mit mehreren umliegenden Dörfern zum Kloster Břevnov. Die Geschichte des Ortes reicht damit in eine Zeit zurück, in der Krejnice in einen größeren klösterlichen Zusammenhang eingebunden war.

Im Jahr 1264 erhielt Zdeslav von Kasejovice, ein Höfling König Přemysl Otakar II., Krejnice vom Kloster Břevnov im Tausch gegen mehrere Dörfer bei Prag. Mit diesem Tausch wechselte Krejnice aus dem klösterlichen Besitz zu Zdeslav von Kasejovice. Die Ortsgeschichte verbindet damit klösterliche Zugehörigkeit und einen späteren Tausch mit mehreren Dörfern bei Prag.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Strakonice.

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