Chlum: Goldgeschichte, Hofstelle und Wege mit Weitblick

Chlum verbindet eine sanft geneigte Landschaft mit ländlicher Baukultur und sichtbaren Spuren des Goldabbaus. Der Ort liegt am Südhang eines sanften Hügels und ist teilweise von Wäldern umgeben. Dadurch treffen hier mehrere Reiseeindrücke aufeinander: Wege führen durch den Ort, zu bronzezeitlichen Hügelgräbern und auf einer roten Radroute weiter nach Blatná. Bei guter Sicht kommen die entfernten Gipfel des Šumava-Gebirges hinzu. Chlum eignet sich damit für Tage, an denen Naturbeobachtung, Kulturgeschichte und Bewegung miteinander verbunden werden sollen.

Landschaft und Orientierung in Chlum

Der Südhang gibt dem Ort eine klare topografische Lage, während die teilweise bewaldete Umgebung den Landschaftseindruck ergänzt. Für die Anreise und die Verbindung mit weiteren Orten bestehen Busverbindungen nach Blatná und zu den umliegenden Gemeinden. Das ist besonders für die Planung unterschiedlicher Tagesabläufe nützlich: Eine Unterkunft in Chlum kann als Ausgangspunkt für Erkundungen im Ort dienen, während Blatná und die umliegenden Gemeinden mit dem Bus in die Überlegungen einbezogen werden können. So lässt sich die Wahl des Aufenthaltsortes nicht nur nach der Landschaft, sondern auch nach den vorhandenen Verbindungen betrachten.

Goldabbau am Závišinský potok

Ein markanter Erlebnisort ist das Goldwaschgebiet „Rýžoviště zlata“ bei Chlum. Am rechten Ufer des Závišinský potok sind Reste des obertägigen Goldabbaus erhalten. Ein Band aus Seifenhalden, Gruben und Gräben zieht sich durch das Gelände. Seifenhalden, Gruben und Gräben formen das Gelände am rechten Ufer des Závišinský potok. Statt nur eine bewaldete oder offene Umgebung zu durchqueren, begegnen Besucher hier einem Gelände, in dem die frühere Nutzung mit den natürlichen Formen verbunden bleibt.

Die Hofstelle Nr. 6

Zur ländlichen Baukultur von Chlum gehört die landwirtschaftliche Hofstelle Nr. 6. Sie umfasst ein Wohngebäude. Dekorative Giebel befinden sich über dem Wohngebäude, der Einfahrt und dem Getreidespeicher. Gerade die Verbindung dieser Bauteile macht die Hofstelle zu einem konkreten Detail für einen Rundgang durch den Ort. Sie ergänzt die Geschichte des Goldabbaus um einen anderen Blick auf Chlum: Hier steht nicht die Nutzung des Geländes, sondern die Gestaltung eines landwirtschaftlich geprägten Anwesens im Mittelpunkt.

Radroute, Ausblicke und bronzezeitliche Hügelgräber

Für eine Radtour bietet die rote Radroute Nr. 1 eine klar umrissene Verbindung. Sie verläuft von Blatná über Chlum zurück nach Blatná und verbindet den Ort damit mit einem Ausgangspunkt außerhalb von Chlum. Eine weitere Route führt durch Chlum weiter zu bronzezeitlichen Hügelgräbern auf dem Hügel Hora. Diese beiden Möglichkeiten setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die rote Radroute beschreibt eine Verbindung über Chlum und zurück nach Blatná, während die Route zum Hügel Hora ein archäologisches Ziel einbezieht. Bei guter Sicht bietet die Route Ausblicke auf die entfernten Gipfel des Šumava-Gebirges. Für die Tagesplanung lassen sich damit Radfahren, Landschaft und ein kulturgeschichtlicher Abstecher miteinander verbinden.

Weitere Orte in dieser Auswahl

Wenn Sie neben Chlum weitere Ziele derselben Auswahl betrachten möchten, finden Sie hier Pivkovice, Mečichov, Bělčice, Měkynec, Chelčice, Chobot, Nišovice und Radomyšl.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Strakonice.

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