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Kasejovice – Kultur, Geschichte und Eisenbahntradition

Unterkünfte in Kasejovice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kasejovice: Geschichte, Glauben und Technik entdecken

Kasejovice bietet Ihnen mehrere historische Themen für eine Reise mit kulturellen Entdeckungen. Das Museum Kasejovice ist im Gebäude der ehemaligen jüdischen Synagoge untergebracht. Die Synagoge ist ein spätbarocker Bau, der wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Zentrum des jüdischen Ghettos errichtet wurde. Der Bau ist damit nicht nur Schauplatz des Museums, sondern auch ein eigener Teil des historischen Themas.

Zum jüdischen Erbe gehört auch der jüdische Friedhof von Kasejovice. Seine früheste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1669. Auf dem Friedhof sind 510 Grabsteine erhalten; der älteste stammt aus dem Jahr 1686. Der Friedhof ergänzt das Museum um einen weiteren Ort jüdischer Geschichte. Beide Stationen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Im Museum steht das Synagogengebäude im Mittelpunkt, auf dem Friedhof die erhaltenen Grabsteine und ihre Datierungen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Jakobskirche. Ihre Entstehung wird auf etwa 1270 datiert. Am Haupteingang bewahrt sie ein reich profiliertes gotisches Stufenportal mit zwei eingestellten Säulchen. Auch das Rathaus erzählt von mehreren Bauphasen: Es ist ein Renaissancebau, der nach mehreren Bränden 1868 in seine heutige Gestalt umgebaut wurde. Im Zentrum des Platzes steht außerdem ein barocker Brunnen.

Die Eisenbahngeschichte ist in Kasejovice ebenfalls sichtbar. Der Bahnhof Kasejovice liegt an der Bahnstrecke 192 Nepomuk–Blatná und ist in das integrierte Verkehrssystem eingebunden. Der ehemalige Eisenbahn-Wasserturm wurde 2020 zum technischen Denkmal erklärt. In ihm befindet sich eine Dauerausstellung mit zehn Tafeln zur Geschichte der Bahnstrecke Nepomuk–Blatná. Damit ergänzt ein technisches Thema die sakralen und stadtgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten. Die Ausstellung im Wasserturm bietet einen Zugang, der sich klar von Kirchen, Friedhof und Rathaus unterscheidet.

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Im Getreidespeicher von Kasejovice befindet sich eine weitere Dauerausstellung. Sie behandelt die Stadt in der Kaiserzeit, zu Zeiten Masaryks und während des Protektorats. Kasejovice ist außerdem an den Jakobsweg angebunden und Teil der Jüdischen Route in der Region Pilsen. Die drei behandelten Zeitabschnitte ergänzen die Bau- und Eisenbahngeschichte um weitere Kapitel. Für Sie eröffnen sich dadurch unterschiedliche Zugänge zur Stadt: Kirchenkunst, jüdische Geschichte, regionale Vergangenheit und Eisenbahntradition. Wenn in Ihrer Familie verschiedene Interessen zusammenkommen, können Sie die Besichtigungen nach diesen Themen auswählen.

Bei der Suche nach einer Unterkunft in Kasejovice steht damit vor allem die gewünschte Ausrichtung Ihres Aufenthalts im Vordergrund. Je nach persönlichem Schwerpunkt können Sie stärker die Sakral- und jüdische Geschichte oder die Stadt- und Eisenbahngeschichte in den Mittelpunkt stellen. Sie können den Ort als Ziel für kulturhistorische Entdeckungen betrachten und prüfen, welcher Unterkunftsstandort zu Ihrer geplanten Zusammenstellung aus Museum, Sakralbauten, Friedhof, Ausstellungen und Eisenbahngeschichte passt. Für einen weiteren Vergleich von Reisezielen können Sie auch Útušice, Nezdřev, Sedliště Nad Úslavou, Řenče, Borovy, Vlčí, Ves Touškov und Předenice einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Plzeň-Jih.

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