Domanín U Třeboně entdecken
Domanín U Třeboně verbindet eine von Teichen geprägte Landschaft mit bemerkenswerter Sakral- und Adelsgeschichte. Am westlichen Rand des Landschaftsschutzgebiets Třeboňsko gelegen, ist der Ort Teil des Rožmberk-Teichsystems. Damit finden Sie hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt zwischen Naturbeobachtung, Bewegung und Kultur.
Rundwege, Teiche und Natur
Der Lehrpfad Cesta kolem Světa ist ein 12 Kilometer langer geschlossener Rundweg um den Teich Svět und für Fußwanderer bestimmt. Er verläuft durch das Katastralgebiet Domanín u Třeboně und verfügt über 16 Informationstafeln. Die Tafeln behandeln Ökologie, typische Pflanzen- und Tierarten, die Geschichte der Teichwirtschaft und des Kurbetriebs sowie die Entwicklung der Volksarchitektur. Der Weg verbindet damit die Bewegung durch die Teichlandschaft mit konkreten Themen zum Lesen und Entdecken.
Für das Radfahren steht der 39 Kilometer lange Rundkurs Okolo Třeboně mit 22 zweisprachigen Informationsstationen zur Verfügung. In Domanín verläuft der Radlehrpfad auf dem Damm des Teichs Opatovický. Der Unterschied zwischen dem 12 Kilometer langen Fußweg und dem 39 Kilometer langen Radkurs hilft Ihnen, die gewünschte Tagesgestaltung zu planen. Am Teich Nový wird ein natürliches Freibad genutzt; außerdem besteht dort die Möglichkeit zum Sportfischen.
Sakrale Bauwerke und Schwarzenberg-Gruft
Die Friedhofskirche St. Jiljí in Domanín ist eine einschiffige Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit vorgelagerter Turmfront. Den Schwarzenbergern diente sie von 1784 bis 1876 als Begräbnisstätte. Im Kircheninneren befindet sich ein Fresko aus dem Jahr 1588 von Tobiáš Fels aus Jihlava.
Die St.-Wenzels-Kapelle wurde 1924–1925 erbaut und am 28. September 1925 geweiht. Ihr Innenraum wurde 1926 mit Wandmalereien von Karel Svolinský ausgeschmückt. Die Kapelle gilt als wertvolles Beispiel moderner sakraler Architektur der Zwischenkriegszeit und ergänzt die ältere Baugeschichte von St. Jiljí um ein deutlich jüngeres Kapitel.
Die Schwarzenberg-Gruft liegt am Ortseingang von Domanín aus Richtung Třeboň an der Südostseite des Teichs Svět und ist von einem englischen Landschaftspark umgeben. Der zweigeschossige neugotische Bau hat die Form eines regelmäßigen Achtecks und enthält 26 Särge. Die Schwarzenberg-Gruft ist ganzjährig geöffnet.
Geschichte und Reiseplanung
Die erste schriftliche Erwähnung von Domanín als villa Domanyn stammt aus dem Jahr 1367. 1376 fiel ein Teil der Gemeinde an das Augustinerkloster in Třeboň. Eine lebendige Tradition bildet heute die Svatováclavské slavnosti s poutí, die regelmäßige größte Kulturveranstaltung der Gemeinde Domanín.
Bei der Suche nach einem Hotel können Sie daher zunächst entscheiden, ob Sie Ihren Aufenthalt stärker an Rundwegen und Teichen, an sakraler Architektur oder an Geschichte und Veranstaltungen ausrichten möchten. Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie außerdem Červený Hrádek, Hříšice, Cizkrajov, Dobrohošť U Dačic, Starý Bozdechov, Clunek, Blato und Horní Němčice berücksichtigen.
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