Ceska Olesna: Schlossgeschichte, Tumaperk und Via-Czechia

Česká Olešná verbindet Ortsgeschichte mit Waldlandschaft, besonderen Erinnerungsorten und einer Route durch die Umgebung. Der Ort wird erstmals 1349 in historischen Quellen erwähnt. Die historischen Spuren reichen dabei von Schlossarchitektur bis zur Landschaftsvermessung.

Schlossgeschichte am Zámecký rybník

Das Schloss Česká Olešná erhielt nach dem Kauf durch Josef Laboriette im Jahr 1810 seine heutige Gestalt im Empire-Stil. Seit 1963 ist es als Kulturdenkmal geschützt. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich. Seine historische Architektur wird durch ihre Spiegelung im Zámecký rybník visuell betont. Damit gehört das Schloss zur Ortsgeschichte, ist jedoch kein öffentlich zugänglicher Besichtigungspunkt.

Tumaperk im Buchenwald

Tůmův vrch (Tumaperk) ist ein Ausflugsziel bei Česká Olešná. Tumaperk ist ein frührenaissancezeitliches Schlösschen, das 1513–1514 von den Brüdern Hynek und Jindřich z Vydří erbaut wurde. 1892 schlug ein Blitz ein; das Gebäude brannte vollständig aus und verfiel anschließend. Um Tumaperk wurde ein Buchenwald angepflanzt, sodass Tumaperk heute inmitten des Waldes steht.

Die Ruinen von Tůmův vrch (Tumaperk) sind frei zugänglich. Sie liegen knapp einen Kilometer nordöstlich von Česká Olešná und außerhalb markierter Wanderwege. Der angepflanzte Buchenwald bildet heute den landschaftlichen Rahmen der Ruinen. Hier verbindet sich die Geschichte des frührenaissancezeitlichen Schlösschens mit einer bewaldeten Umgebung und den Spuren des späteren Verfalls. Im Unterschied zum privaten Schloss ist Tumaperk frei zugänglich; für die eigene Planung bleibt jedoch zu beachten, dass Tumaperk außerhalb markierter Wanderwege liegt.

Via-Czechia und Wege nach Strmilov

Česká Olešná ist eine Station der Via-Czechia-Route „Českomoravská stezka“. Die Route führt von Česká Olešná über den Radweg Nr. 1240 und einen nicht markierten Feldweg nach Strmilov weiter. Der Wechsel vom nummerierten Radweg zu einem nicht markierten Feldweg bildet dabei einen eigenen Abschnitt. Wenn Sie die Verbindung nach Strmilov planen, können Sie diese beiden Wegarten getrennt betrachten und den konkreten Verlauf der Route berücksichtigen. Die Verbindung führt anschließend weiter nach Strmilov.

Vermessungssäule und weitere Entdeckungen

Die Katastervermessungssäule von Česká Olešná stammt aus dem 18. Jahrhundert. Während der theresianischen beziehungsweise josephinischen militärischen Landesaufnahme diente sie als Ausgangspunkt für die Vermessung der Landschaft und die Erstellung von Katasterkarten. Die historische Säule trägt im Volksmund den Namen „mamlas“ und steht am nordwestlichen Ortsrand von Česká Olešná an der Straße nach Bednáreček und ist frei zugänglich. Eine weitere Sehenswürdigkeit in Česká Olešná ist eine Sammlung sowjetischer Flugzeuge.

Zu den Einrichtungen in Česká Olešná zählen eine Schutzhütte, Übernachtungsmöglichkeiten, Lebensmittelversorgung und eine Busverbindung. Bei der Suche nach einem Hotel in Ceska Olesna können Sie daher zuerst entscheiden, ob Schloss- und Vermessungsgeschichte, Tumaperk oder die Via-Czechia-Route nach Strmilov den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden soll.

Für die weitere Recherche können Sie außerdem folgende Ziele vergleichen: Pluhův Žďár, Cizkrajov, Halámky, Horní Radouň, Deštná U Jindřichova Hradce, Domanín U Třeboně, Popelín und Starý Bozdechov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jindřichův Hradec.

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