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Klokočí U Turnova – Felsenlandschaft und Burgruine Rotštejn

Unterkünfte in Klokočí U Turnova

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Klokočí U Turnova ist eine interessante Wahl für Reisende, die eine markante Felsenlandschaft mit historischen Spuren verbinden möchten. Der Zugang in die Klokočské skály ist von der Gemeinde aus konkret beschrieben: Ein rot markierter Wanderweg führt durch die Klokočské průchody zu einer Wegkreuzung. Diese 70 Meter langen Felstreppen bilden den Zugang aus Klokočí in das Gebiet der Klokočské skály. Wer eine Unterkunft in Klokočí auswählt, richtet die Ortswahl damit an einem klar erkennbaren Natur- und Kulturerlebnis aus.

Felsenstädte im Geopark Český ráj

Die Klokočské skály gehören zu den vierzehn einzigartigen Sandsteingebieten im Geopark Český ráj, die wegen ihres Aussehens auch als Felsenstädte bezeichnet werden. Das Naturschutzgebiet Klokočské skály ist ein außergewöhnlich großer, zusammenhängender Felskomplex kreidezeitlichen Ursprungs und umfasst den Rest eines Relikt-Kiefernwaldes. Sein heutiges Erscheinungsbild entstand durch die Verwitterung weniger widerstandsfähiger Gesteinsteile und weitere geomorphologische Prozesse. So entstanden Höhlen, Felsentore, Tunnel, Felsenpilze und Felstürme – unterschiedliche Formen, die der Landschaft ihren besonderen Charakter geben.

Wege, Höhle und Zugang zur Felsenlandschaft

Durch die Klokočské průchody führte bereits im Mittelalter ein Handelsweg. Für die Ortswahl ist außerdem wichtig, dass die Burgruine Rotštejn von Klokočí aus ein Zugangspunkt zu den Klokočské skály ist. Die Höhle Postojna–Amerika liegt im Zelený důl und ist die einzige zugängliche Höhle in den Klokočské skály. Dabei gilt eine klare saisonale Einschränkung: Die Höhle ist im Winter wegen der Brut von Fledermäusen geschlossen. Die Naturerlebnisse unterscheiden sich damit deutlich zwischen dem Weg durch die Felstreppen, der Felsenlandschaft und der einzelnen zugänglichen Höhle.

Rotštejn und Spuren lokaler Geschichte

Die romantische Burgruine Rotštejn liegt am äußersten Rand des Naturschutzgebiets Klokočské skály. Die Burg Rotštejn wurde um 1250 gegründet und verbindet die Felsenlandschaft mit einem historischen Ziel. Die Felstreppen führen von Klokočí in das Gebiet, während Rotštejn an dessen äußerstem Rand liegt. Auch in Klokočí selbst gibt es ein Zeugnis regionaler Kulturgeschichte: Die Boží muka sind ein erhaltenes Beispiel bäuerlicher Stiftertätigkeit. Václav Vlček, ein Bauer aus Klokočí, war 1847 ihr Auftraggeber. Der mittelalterliche Handelsweg und die um 1250 gegründete Burg liegen zeitlich vor dem Zeugnis bäuerlicher Stiftertätigkeit von 1847 in Klokočí.

Klokočí eignet sich damit als Suchrichtung für Reisende, die Naturformen, einen beschriebenen Zugang in ein Sandsteingebiet, eine Höhle und historische Orte in derselben Destination erkunden möchten. Bei der Auswahl einer Unterkunft steht weniger ein einzelnes Ausstattungsmerkmal im Vordergrund als die Frage, ob Klokočí als Ausgangsort für diese Verbindung aus Landschaft und Geschichte zu Ihrem Reiseplan passt.

Zur weiteren Orientierung können Sie außerdem Peřimov, Slana, Loučky, Kostalov, Chutnovka, Košov, Hruba Skala und Benecko vergleichen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Semily.

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