Křelovice – Geschichte, Landschaft und Radrunde Šipín
Unterkünfte in Křelovice
Křelovice verbindet einen sanften Westhang mit Wiesen und landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie mit historischen Spuren in mehreren Ortsteilen. Der Ort liegt auf 500 bis 530 Metern Höhe. Damit bietet Křelovice einen konkreten Ausgangspunkt für alle, die bei ihrer Reise durch Tschechien Landschaft und Geschichte miteinander verbinden möchten, ohne sich auf nur eine Sehenswürdigkeit zu beschränken.
Landschaft und Radrunde Šipín
Die Lage am Westhang prägt den ersten Eindruck von Křelovice. Wiesen und landwirtschaftlich genutzte Flächen umgeben den Ort. Die 48 Kilometer lange Radrunde Šipín führt von Rozněvice über Křelovice nach Skupeč.
Křelovice und Manětín im historischen Rückblick
Křelovice wurde 1483 erstmals schriftlich erwähnt und gehörte damals als Zubehör zum Städtchen Manětín. Ebenfalls 1483 gliederte Bohuslav ze Švamberka Křelovice seiner Herrschaft über die Burg Krasíkov (Švamberk) ein. Diese beiden Angaben ordnen Křelovice in eine Geschichte schriftlicher Erwähnung und herrschaftlicher Zugehörigkeit ein.
Historische Spuren in Pakoslav und Mydlovary
Pakoslav ist ein Ortsteil von Křelovice und wurde 1379 erstmals als Sitz des Vladiken Jindřich erwähnt. Die dortige Festung befand sich 1397 im Besitz von Frycek z Prostiboře. Nach dem Tod Jan Hvozdířs um 1457 wird die Festung nicht mehr erwähnt. Gerade diese Abfolge macht Pakoslav zu einem Ort, an dem sich historische Überlieferung mit einer offenen Frage der weiteren Entwicklung verbindet, ohne dass daraus ein heutiger Erhaltungszustand abgeleitet werden sollte.
Auch Mydlovary, ein weiterer Ortsteil von Křelovice, reicht in der schriftlichen Überlieferung weit zurück. Der Ort wird 1115 in der Gründungsurkunde des Benediktinerklosters in Kladruby erwähnt. Ab 1379 war Mydlovary mit dem Geschlecht der Markwarte von Hrádek verbunden. Für die Beschäftigung mit Křelovice bedeutet das: Die Geschichte des heutigen Ortes erschließt sich nicht nur über den Hauptort, sondern ebenso über die eigenständig überlieferten Ortsteile.
Rozněvice: Urkunden, Klosterherrschaft und Dorfdetails
Rozněvice, ein Ortsteil von Křelovice, wird erstmals 1273 in einer Urkunde von Papst Gregor X. erwähnt. Das Prämonstratenserkloster Teplá besaß Rozněvice bis 1576; ab 1642 gehörten Rozněvice wieder zur Klosterherrschaft Teplá. Wer historische Orte nicht nur nach einem einzelnen Bauwerk, sondern nach ihren wechselnden Beziehungen betrachten möchte, findet hier mehrere klar datierte Stationen.
Zu den sichtbaren Orientierungspunkten in Rozněvice gehören eine Kapelle und der rekonstruierte Teich Rozněvice. Neben dem rekonstruierten Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs steht außerdem eine Informationstafel. So treffen in dem Ortsteil unterschiedliche Formen des Erinnerns und der Ortsgeschichte aufeinander: schriftlich überlieferte Jahreszahlen, religiöse Architektur, ein rekonstruiertes Landschaftselement und ein Denkmal mit begleitender Information.
Weitere Orte für Ihre Suche
Wenn Sie Ihre Auswahl über Křelovice hinaus erweitern möchten, können Sie außerdem Bohy, Mladotice, Česká Bříza, Líté, Nevřeň, Velečín, Lochousice und Zihle aufrufen.
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