Horní Bělá entdecken
Unterkünfte in Horní Bělá
Horní Bělá verbindet einen vielseitigen Lehrweg mit ungewöhnlichen steinernen Anlagen, Spuren mittelalterlicher Geschichte und einer Landschaft rund um den Černý rybník. Je nach gewünschtem Reisetag stehen dabei unterschiedliche Erlebnisse im Mittelpunkt: eine längere Strecke mit Informationsstationen, ein traditioneller Wander-Marsch, kulturhistorische Zeugnisse oder eigenwillige geomantische Gestaltungen.
Lehrweg und Wanderrouten
Der Lehr- und Erlebnisweg Stezka Hornobělskem ist etwa 15,5 km lang. Der Weg ist mit dem Fahrrad oder Tretroller befahrbar und verfügt über 13 Stationen mit Informationstafeln und interaktiven Elementen. Damit verbindet er Bewegung mit Anlaufpunkten, an denen die Umgebung nicht nur durch die Strecke selbst, sondern auch durch thematische Informationen erschlossen wird. Wer einen Ausflug gern aktiv und zugleich abwechslungsreich gestaltet, findet hier ein klar beschriebenes Format mit mehreren Möglichkeiten der Fortbewegung.
Eine andere Form des Wanderns bietet die Hornobělská 30. Der traditionelle Wander-Marsch findet regelmäßig am dritten Samstag im Februar statt. Dabei werden 10-, 20- und 30-km-Routen durch die Landschaft rund um Horní Bělá angeboten. Die drei Streckenlängen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, ohne dass Sie sich auf eine einzige Distanz festlegen müssen. Ebenfalls einen besonderen Termin im Veranstaltungskalender bildet der Memoriál Františka Hebedy. Dabei handelt es sich um eine jährlich stattfindende Wald- und Schweißprüfung für Hunde kleiner Rassen. Die erste Ausgabe fand im Oktober 1984 statt; die Veranstaltung wird ohne Unterbrechung bis heute durchgeführt.
Burgstelle, Kapellen und steinerne Zeichen
Zur Geschichte des Ortes gehört die Burgstelle Vrtba, die als bedeutende archäologische Fundstelle eingestuft ist. Hrad Vrtba war eine der Adelsburgen, die um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert entstanden. Bei Hrad Vrtba sind Geländereste der Umfassungsbefestigung sowie eine Teichanlage mit einer Mühle erhalten. Diese Details geben der historischen Stätte eine konkrete Gestalt, ohne dass sie auf eine einzelne Jahreszahl reduziert werden muss.
Auch sakrale Bauwerke gehören zum Ortsbild. Die Kaplička Zvěstování Panny Marie wurde 1736 im Barockstil errichtet und ist eine Grenzkapelle zwischen Horní Bělá und Dolní Bělá. Die Kapelle Sv. Jana Nepomuckého ist als Kulturdenkmal ausgewiesen. Am Výhledové místo u sv. Martina umfasst eine Installation einen großen zentralen Stein mit drei von Jan Tajboš gemeißelten Kosmogrammen. Der Ort verbindet damit eine konkrete künstlerische Arbeit mit einer ungewöhnlichen Form der Landschaftsbetrachtung.
Menhire, Geopunktur und der Černý rybník
Auf einem Hügel über Horní Bělá befindet sich der Megalitický kamenný kruh Horní Bělá. Der Steinkreis wird von 21 großen Menhiren eingefasst und setzt einen markanten Akzent in der Landschaft. Ergänzt wird dieses Thema durch die Hornobělské kamenné spirály, steinerne Geopunktur-Reihen, die von Geomanten geschaffen wurden. Die Konstellation am Výhledové místo u sv. Martina ist nach Auffassung der Geomanten der Pflanzenwelt gewidmet. Die Formulierung verweist ausdrücklich auf diese Auffassung und macht die Anlage zu einem eigenständigen kulturellen und landschaftlichen Thema.
Eine weitere Besonderheit ist der Černý rybník (Porajt). Er wird von einem Zufluss aus Hatí, von vernässten Wiesen und von Waldmooren gespeist. Der Teich wird seit vermutlich mehr als 100 Jahren zu Erholungszwecken genutzt. Gerade die Verbindung aus Wasser, Feuchtwiesen und Waldmooren unterscheidet dieses Landschaftselement von den historischen und steinernen Sehenswürdigkeiten rund um Horní Bělá.
Weitere Ziele zur Reiseauswahl
Für die weitere Orientierung können Sie auch Manetin, Žilov, Nýřany, Ulice, Líně, Pastuchovice, Heřmanova Huť und Potvorov in Ihre Auswahl einbeziehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Plzeň-Sever.