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Studené – Felsen, Radroute und sakrale Ortsgeschichte

Unterkünfte in Studené

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Studené verbindet eine markante Felslandschaft mit Radwegen, stillen Kapellen und lebendigen örtlichen Traditionen. Besonders prägend sind die Studenecké skály: Die etwa 500 Meter lange Gruppe typischer Frostklippen besitzt einzelne Felsausläufer von bis zu 25 Metern Höhe. An den Felsen gibt es mit Haken und Bohrhaken gesicherte Kletterrouten der Schwierigkeitsgrade 3 bis 7+ UIAA. Damit bietet der Ort einen ungewöhnlichen Kontrast zwischen naturkundlich interessanter Landschaft und sportlicher Herausforderung.

Felsen, Naturparks und Wege

Westlich von Studené liegt der Naturpark Orlice. Östlich schließen sich der Naturpark Suchý vrch und der Berg Buková hora an. Die Studenecké skály sind von der Bahnstation Těchonín oder mit dem Auto über die Straße zwischen Těchonín, Vlčkovice und Studené erreichbar. Wer eine Unterkunft in Studené sucht, kann den Aufenthalt daher nach unterschiedlichen Interessen ausrichten: Die Felsen stehen für Kletterrouten und markante Landschaft, während die Umgebung weitere Möglichkeiten für eine aktive Entdeckung des Gebiets eröffnet. Ein konkreter Zugang zur Umgebung ist die schwarze „Studenecká“-Route. Sie ist eine Fahrradroute über die Zemská brána und ihre Umgebung und beginnt am Areal „Podskalák“ in Studené. Die Route gilt als mittelschwer; die veranschlagte Fahrzeit ohne Pausen beträgt 1 Stunde und 10 Minuten. Empfohlen werden Trekking- oder Mountainbikes. Dort, wo die Route gemeinsam mit einem Wanderweg verläuft, haben Fußgänger Vorrang. Am Areal „Podskalák“ vor dem Restaurant kann das Mehrzweck-Sportfeld nach Reservierung für Tennis und Nohejbal genutzt werden.

Kirche, Kapellen und lokale Überlieferungen

Die Kirche von Studené wurde von 1820 bis 1822 erbaut und der heiligen Anna geweiht. Auch außerhalb des Ortskerns begegnen Ihnen religiöse Orte mit eigener Geschichte. Im Dolní les steht eine Säulenkapelle der heiligen Anna, um deren Entstehung sich örtliche Legenden ranken. Einer dieser Überlieferung zufolge kehrte das Bild der heiligen Anna wiederholt von der Baustelle der Kirche zu seinem ursprünglichen Baum zurück, bevor es in einer kleinen Kapelle aufgestellt wurde. Die kleine Kapelle des heiligen Antoníček steht unter der Hausnummer 7. Die Eheleute Langr ließen sie errichten, nachdem 1914 ein Blitz in eine nahe stehende Esche eingeschlagen hatte, ohne ihr Haus in Brand zu setzen. Am Wegkreuz im Horní les wurde 2009 ein Bildnis der schmerzensreichen Gottesmutter neu geweiht. Der Überlieferung nach enthielt der Bach, der unter der Kapelle der heiligen Anna hervortritt, wundertätiges Wasser. Der Grundherr Graf Stubenberg gestattete den Einheimischen außerdem, vor der Kapelle einen kleinen Platz anzulegen, einen Bach zu überbrücken und mehrere Bänke aufzustellen.

Traditionen und besondere Termine

Die Wallfahrt am Schmerzensfreitag wird in Studené weiterhin begangen. Dabei finden Gottesdienste statt, die heute weniger besucht sind. Für Samstag, den 29. August 2026, war beim „Kravín“ die 23. Ausgabe des Mountainbike-Rennens „Závod horských kol“ angekündigt. Als weitere sportliche Tradition gilt der „Běh kolem skal“, ein Lauf mit Massenstart. Ein Großteil seiner Strecke verläuft über befestigte Waldwege, in der Mitte führt sie exponiert über einen felsigen Grat. Für die weitere Suche nach Orten können Sie auch Svatý Jiří, Sudislav Nad Orlicí, Dolni Orlice, Rudoltice, Řepníky, Chocen, Žampach und Horní Morava einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Ústí Nad Orlicí.

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