Zum Inhalt

Lichkov – Betonová hranice und Grenzgeschichte

Unterkünfte in Lichkov

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Lichkov zwischen Vorgebirge und Grenzgeschichte

Lichkov ist eine Vorgebirgsgemeinde auf etwa 560 Metern Höhe nahe der Staatsgrenze zu Polen. Zu den Bergen in der näheren Umgebung zählen Vysoký Kámen und Sikornik; in der Umgebung liegen außerdem Suchý vrch und Urwista. Die Höhenlage und die Bergnamen ordnen den Ort landschaftlich ein, während die Befestigungsanlagen ein zweites, historisches Thema bilden.

Betonová hranice: eine Route mit Geschichte

Die etwa 15 Kilometer lange Rundwanderung Betonová hranice verfügt über 23 Informationstafeln. Sie behandeln verschiedene Themen der Entstehung, des Zwecks und der Geschichte der tschechoslowakischen Grenzbefestigung. Die Kombination aus Rundwanderung und Informationstafeln verbindet Bewegung mit historischen Themen. Die ungefähre Länge und die Zahl der Tafeln geben der Tour zugleich klare Orientierungspunkte für die eigene Tagesplanung, ohne den Weg auf eine reine Besichtigung zu reduzieren.

Zum System Betonová hranice gehört eine blau markierte Zubringerroute von Lichkov. Sie schließt zugleich das Vojenské muzeum Lichkov an das gesamte System an. Ein kleiner Teil der Route führt im Tal der Tichá Orlice durch den Naturpark Orlice; der übrige und wesentliche Teil verläuft durch den Naturpark Suchý vrch - Buková hora. Damit verbindet die Route den Ausgangsort mit dem Museum und führt durch zwei unterschiedlich bezeichnete Naturparkbereiche.

Eine grün markierte Route führt vom Bahnhof Lichkov zur Artilleriefestung Bouda. So unterscheiden sich eine Rundwanderung mit Informationstafeln und eine grün markierte Verbindung vom Bahnhof zur Festung klar nach ihrem Verlauf. Für die Orientierung vor Ort sind damit sowohl Lichkov als Ausgangspunkt des Systems als auch der Bahnhof als Startpunkt einer eigenen Verbindung beschrieben.

Bunker, Museum und Kulturdenkmal

Die Kirche Kostel sv. Josefa - dělníka wurde durch einen Beschluss des Kulturministeriums der Tschechischen Republik vom 7. Dezember 2011 zum Kulturdenkmal erklärt. Das Vojenské muzeum Lichkov befindet sich in den Vorkriegs-Infanteriebunkern K-S 31 „U besídky“ und K-S 32 „Na růžku“ zwischen Lichkov und Mladkov. Seine Ausstellung behandelt gepanzerte Fahrzeuge in der Tschechoslowakei von 1918 bis 1945.

Anzeige

Das Museum liegt am westlichen Rand der Gemeinde, etwa 200 Meter von der Straße 312 zwischen Lichkov und Mladkov entfernt. Im Katastergebiet der Gemeinde liegt außerdem der Infanteriebunker K-S 25 „Na Sedle“; in seinem Inneren befindet sich eine Ausstellung des privaten Museums Muzeum Vysoký kámen. Die Lage am westlichen Gemeinderand und die Entfernung zur Straße 312 ordnen das Museum räumlich zwischen Lichkov und Mladkov ein.

Im weiteren regionalen Umfeld von Lichkov liegen Nový Hrad als Ruine sowie Gorzanów - Pałac und Trzebieszowice als Burgen. Im weiteren regionalen Umfeld stehen damit Bunker und militärgeschichtliche Ausstellungen neben Burgen und einer Ruine. Die Kulturziele ergänzen die Wanderungen entlang der Grenzbefestigung um historische Anlagen mit unterschiedlichen Formen und Themen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Ziele für Ihre Suche

Wenn Sie neben Lichkov weitere Orte für Ihre Reiseplanung vergleichen möchten, können Sie auch die Seiten zu Zádolí, Dlouhoňovice, Libchavy, Zámrsk, Semanín, Hejnice U Žamberka, Dolní Čermná und Zamberk aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Ústí Nad Orlicí.