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Hnojice – Hanáer Geschichte und Radfahren

Unterkünfte in Hnojice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hnojice ist eine typische Gemeinde der fruchtbaren Region Haná. Ihr Ortszentrum weist die Form einer geschlossenen Ellipse auf, die als alte slawische Okrouhlice bezeichnet wird. Der Fachbegriff beschreibt hier die charakteristische Ortsform. Für kulturinteressierte Besucher liegt der Reiz damit nicht nur in einzelnen Bauwerken: Auch die Ortsgestalt gehört zum Bild des Ortes. Ein in Hnojice gefundenes Lausitzer Brandgrab wird als slawischer archäologischer Fund des 6. Jahrhunderts eingeordnet. Im Feld Mošťánky bei Hnojice gefundene Feuersteinwerkzeuge werden der mittleren Steinzeit beziehungsweise dem Neolithikum zugeordnet und auf etwa 3000 v. Chr. datiert. Die Funde reichen zeitlich weit vor die erhaltenen Denkmäler zurück und ergänzen den historischen Ortskern um eine prähistorische Ebene.

Sakralbauten und historische Denkmäler

Die heutige Kirche Mariä Himmelfahrt wurde nach dem Brand der früheren Kirche von 1806 bis 1812 erbaut. In der Parkanlage neben ihr steht die Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Sie trägt die Signatur von 1732 und stammt aus der Werkstatt des uničover Meisters Jiří Antonín Heinz. Ein weiterer Sakralbau ist die Kapelle des heiligen Florian am südöstlichen Ortsrand: Sie steht in einer Kurve an der Straße nach Lužice und ist ein Werk des Haná-Barocks aus dem Jahr 1701.

Zu den weiteren historischen Zeichen gehören das Sühnekreuz von Hnojice und das Kalvarienbergkreuz. Das Sühnekreuz steht an der Kreuzung der Straßen nach Šternberk und Moravská Huzová. Es ist das einzige und älteste Denkmal dieser Art in der Gemeinde. Das Kalvarienbergkreuz trägt eine lateinische Gedenkinschrift aus dem Jahr 1817.

Hanáer Tradition und Radroute

Die traditionellen Hanáer Kirtage finden jedes Jahr im August am zweiten Samstag und Sonntag nach dem Fest des heiligen Laurentius statt. Dazu gehören Unterhaltungsveranstaltungen, verschiedene Ausstellungen und Auftritte der Ensembles des hnojicer Bürgervereins Hagnózek. Der festgelegte Termin gibt Ihrer Planung einen konkreten zeitlichen Bezug.

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Für aktive Tage ist die Radroute „Za krásami přírody“ ein klar umrissenes Ziel: Sie führt über Hnojice und bildet eine 42 Kilometer lange Rundstrecke ab Šternberk. Die Strecke verläuft weitgehend eben mit geringem Höhenunterschied und ist für alle Altersgruppen geeignet. Die Kombination aus Rundkurs, Länge und geringem Höhenunterschied erleichtert die Einordnung der Tour in unterschiedliche Tagespläne. Für die Planung eines aktiven Tages sind damit drei konkrete Eckpunkte vorhanden: der Ausgangspunkt in Šternberk, die Streckenlänge von 42 Kilometern und der geringe Höhenunterschied. Hnojice eignet sich außerdem als Zwischenstation für Radtouristen, die von Olomouc oder Litovel über Šternberk in das Gebirge Nízký Jeseník unterwegs sind. Die konkrete Länge und das geringe Höhenprofil helfen Ihnen, diese Radrunde in Ihre Reiseplanung einzuordnen.

Für die Orientierung vor Ort verbindet die Straße II/447 Hnojice mit den benachbarten Dörfern Lužice und Žerotín. Wenn Sie Ihre Auswahl erweitern möchten, finden Sie außerdem Střeň, Šumvald, Senička, Luká, Slatinice, Stepanov, Věrovany und Chomoutov U Olomouce.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Olomouc.

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