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Šebestěnice: Silberbergbau, Dorfgeschichte und sichtbare Gruben

Unterkünfte in Šebestěnice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Šebestěnice verbindet sehr alte Silberbergbauspuren mit einem Bachlauf durch zwei Gemeinden und sichtbaren Gruben südlich des Ortes. Im Dorf markieren eine Filialkirche und ein Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs weitere kulturelle Bezugspunkte. Für die Reiseplanung zählen auch die Wanderwege außerhalb des Orts.

Kurzfakten zu Šebestěnice

  • Der Šebestěnický potok fließt durch Šebestěnice und Chlum.
  • Der Silberbergbau bei Šebestěnice wurde um 1570 wieder aufgenommen; 1572 erhielt Havel Šiška die Leitung eines Bergwerks in den Silberbergen bei Šebestěnice.
  • Südlich des Ortes sind im Wald „Na šachtách“ drei Gruben als Bergbauspuren sichtbar. Die südlichste Vertiefung ist 6 m tief.
  • Im Ortszentrum steht ein Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs; die Filialkirche Navštívení Panny Marie befindet sich ebenfalls in Šebestěnice.
  • Ein markierter Wanderweg führt nicht durch den Ort. Der nächstgelegene grüne Wanderweg liegt nordöstlich und trifft am Wegweiser Rozcestí Pod Tisou skálou auf einen gelben Wanderweg und den Radweg 0117.
  • Villa Regina ist ein Ferienhaus am Ortsrand von Šebestěnice, im Naherholungsgebiet Zbysov und am Fluss Obere Klejnarka.

Silberbergbau: alte Spuren und ein datiertes Ereignis

Sehr alte Spuren des Silberbergbaus sind in Šebestěnice nachgewiesen. Um 1570 wurde der Silberbergbau bei Šebestěnice wieder aufgenommen; 1572 wurde Havel Šiška die Leitung eines Bergwerks in den Silberbergen bei Šebestěnice übertragen. Die beiden Zeitangaben stehen für unterschiedliche Dinge: Um 1570 ordnet die Wiederaufnahme ungefähr ein, während 1572 das konkrete Jahr der Übertragung bezeichnet. So lässt sich die lange Geschichte des Bergbaus von einem einzelnen Vorgang aus dem 16. Jahrhundert unterscheiden.

Auch in der Landschaft sind Bergbauspuren zu sehen: Südlich des Ortes liegen im Wald „Na šachtách“ drei erhaltene Gruben. Die Tiefe von 6 m betrifft die südlichste Vertiefung, nicht alle drei. Damit gehören neben den historischen Jahreszahlen auch sichtbare Spuren zu den konkreten Bezügen der Ortsgeschichte.

Bachlauf, Kirche und Erinnerungszeichen

Der Šebestěnický potok fließt durch die Gemeinden Šebestěnice und Chlum. Dieser Verlauf verbindet zwei benannte Gemeinden, während andere Orientierungspunkte unmittelbar im Ort liegen. Im Zentrum erinnert ein Denkmal an die Opfer des Ersten Weltkriegs. Die Filialkirche Navštívení Panny Marie ist ein weiterer kultureller Bezugspunkt in Šebestěnice. Wenn Sie einen Gottesdienstbesuch planen, erkundigen Sie sich bei der Pfarrei nach den Gottesdienstinformationen.

Wandern und ein datiertes Ereignis

Šebestěnice eignet sich für Fußausflüge, doch ein markierter Wanderweg führt nicht durch den Ort selbst. Nordöstlich liegt der nächstgelegene grüne Wanderweg. Am Wegweiser Rozcestí Pod Tisou skálou trifft er auf einen gelben Wanderweg und den Radweg 0117. Die beschriebenen Wege liegen somit außerhalb des Ortes; der Wegweiser benennt den Punkt, an dem sich die drei Routen treffen. Da sich der Routenstatus ändern kann, prüfen Sie ihn vor dem Aufbruch.

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Ein konkreter Termin aus der jüngeren Veranstaltungsgeschichte ist der 4. Oktober 2025: An diesem Tag fand in Šebestěnice in Zusammenarbeit mit OSH Kutná Hora eine weitere Ausgabe des TFA-Wettbewerbs statt. Die Veranstaltung galt als Prüfung von Mut und körperlicher Fitness. Das Datum ordnet diesen Wettbewerb zeitlich ein und bietet einen weiteren, vom Silberbergbau verschiedenen Blick auf den Ort.

Ferienhaus und Lage des Aufenthalts

Villa Regina ist ein Ferienhaus am Ortsrand von Šebestěnice, im Naherholungsgebiet Zbysov und am Fluss Obere Klejnarka. Prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit für Ihren gewünschten Reisezeitraum.

Weitere Reiseziele entdecken: Kácov, Rohozec, Rataje Nad Sázavou, Vlkaneč, Zleby, Kluky, Tupadly, Mocovice.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kutná Hora.