Opolany: Oškobrh, Sánský-Kanal und evangelische Geschichte
Opolany zwischen Oškobrh und Sánský-Kanal
Opolany verbindet Natur, Archäologie, Kirchen- und Friedhofsgeschichte mit Wegen für Wanderer und Radfahrer. Für Sie entsteht dadurch ein Reiseziel, in dem sich unterschiedliche Interessen miteinander verbinden lassen: Der Oškobrh steht für geschützte Landschaft und vorgeschichtliche Spuren, der Sánský-Kanal für die historische Wasserwirtschaft und der Lehr-Radweg Opolany–Velký Osek für eine aktive Erkundung des Umfelds.
Oškobrh: Naturdenkmal und archäologische Fundstelle
Das Naturdenkmal Oškobrh umfasst den Katasterbereich Opolany. Es schützt die Population des Hirschkäfers (Lucanus cervus) und deren Lebensraum, xerotherme Steppengrasflächen, aufgeschlossene Mergelvorkommen sowie die an diese Standorte gebundenen Arten. Im Gipfelbereich des Oškobrh sind außerdem eine Höhensiedlung und ein Burgwall aus mehreren vorgeschichtlichen Zeitperioden nachgewiesen. Zur archäologischen Fundstelle gehört der Standort der ehemaligen Kirche St. Peter und Paul.
Eine Wanderung zum Oškobrh kann in Opolany begonnen werden. Der Lehr-Radweg bietet im Umfeld mehrerer Gemeinden zusätzlich eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer.
Der erhaltene Sánský-Kanal
Der Sánský-Kanal ist bis heute erhalten. Er fließt durch Opolánky und passiert Opolany, Odřepsy, Pátek und Křečkov. Angelegt wurde er um 1450 von Jiří z Kunštátu, um Wasser aus der Cidlina zu den Poděbrady-Teichen abzuleiten. Durch Opolánky, Opolany, Odřepsy, Pátek und Křečkov reicht sein Verlauf über den einzelnen Ort hinaus. Die Ableitung aus der Cidlina zu den Poděbrady-Teichen verbindet dabei Flusswasser und Teichlandschaft.
Radweg und evangelische Geschichte
Der Lehr-Radweg Opolany–Velký Osek umfasst Informationstafeln und Navigationsständer. Er bietet eine sichere und bequeme Verbindung für Fußgänger und Radfahrer, darunter auch Touristen, im Umfeld der Gemeinden Opolánky, Opolany, Kánín, Sány und Velký Osek. Der Weg verbindet zwei übergeordnete Radwege über den neu errichteten Autobahnkörper und nutzt dabei bestehende Wege. Für die Ausflugsplanung ist die Verbindung auf unterschiedliche Fortbewegungsarten ausgerichtet: Sie berücksichtigt Fußgänger und Radfahrer und knüpft zugleich an bestehende Wege an.
Auch die evangelische Geschichte von Opolany ist ungewöhnlich detailreich. Die evangelische Kirche wurde 1892–1893 erbaut und am 8. September 1893 durch Superintendent J. E. Szalatnay feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Die evangelisch-reformierte Gemeinde in Opolany entstand 1885. Der evangelische Friedhof wurde 1899 angelegt; seine einheitliche Gestaltung der Grabsteine folgte dem Vorbild des Friedhofs der Brüderunität in Herrnhut (Ochranov) in der Oberlausitz. Wegen der einheitlichen Gestaltung der Gräber wurde der Friedhof 1989 zum staatlichen Kulturdenkmal erklärt. Die Abfolge von Gemeindegründung, Kirchenbau, Übergabe und Friedhofsanlage reicht von 1885 bis 1899. Mit der Erklärung zum staatlichen Kulturdenkmal setzte 1989 eine weitere Station der Friedhofsgeschichte ein.
Weitere Orte entdecken
Für Ihre weitere Orientierung stehen Ihnen außerdem Kostomlátky, Sadská, Stará Lysá, Netřebice, Všechlapy, Dymokury, Záhornice und Lysa Nad Labem zur Verfügung.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nymburk.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com