Záhornice – Teiche, Waldwege und Geschichte
Záhornice liegt in einem Tal an den Ufern des Záhornický potok. Der Ort bietet mehrere Anknüpfungspunkte für eine Reise: Teiche mit Schilf und Wasservögeln, Wege durch Felder und Laubwald, eine archäologische Befestigungsstätte sowie historische und kulturelle Spuren.
Teiche, Wald und geschützte Lebensräume
Das europäische Schutzgebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung Dymokursko umfasst das Katastergebiet Záhornice u Městce Králové. Für naturinteressierte Reisende ist auch das Vogelschutzgebiet Rožďalovické rybníky von Bedeutung: Dort werden die Populationen der Rohrweihe (Circus aeruginosus) und des Kranichs (Grus grus) sowie ihre Lebensräume geschützt. Das Vogelschutzgebiet umfasst ebenfalls das Katastergebiet Záhornice u Městce Králové.
Zum Schutzgebiet gehören natürliche eutrophe Stillgewässer mit Vegetation des Typs Magnopotamion oder Hydrocharition, Pfeifengraswiesen auf kalk-, torf- oder tonig-lehmhaltigen Böden sowie Eichen-Hainbuchenwälder der Assoziation Galio-Carpinetum. Eutrophe Stillgewässer sind nährstoffreiche stehende Gewässer; gemeinsam mit Wiesen und Wäldern bilden sie verschiedene Landschaftsräume.
Eine blau markierte Wanderroute führt vom Schilfmäander des Jakubský rybník zur malerischen Siedlung Poušť. Poušť liegt am Ufer des Jakubský rybník und ist von Wäldern umgeben. Am Schilfmäander brüten Wasservögel, darunter Schwäne. Ein Naturlehrpfad führt um den Pustý rybník und setzt sich auf der blauen Markierung zum Komárovský rybník fort. Von einer Lichtung aus bietet sich ein Blick über die gesamte Fläche des Pustý rybník, von Damm zu Damm. Bei Jakubský rybník liegt außerdem eine Waldquelle, die vom Teich durch eine kleine Eisenbahnbrücke getrennt ist.
Die markierte Route und der Naturlehrpfad geben dabei eine andere Orientierung als der unmarkierte Verlauf auf der ehemaligen Zuckerfabrikbahntrasse. Unterschiedliche Ziele, Kennzeichnungen und Landschaftsräume machen die Wege zu verschiedenen Formen der Erkundung.
Spazierwege mit Naturbeobachtungen
Ein Spazierweg beginnt am Feldweg zwischen den Häusern im Ortsteil Závodeň und führt durch Felder zu einem dichten Laubwald. Dort können Sie mit Hasen, Rehen und Mäusebussarden rechnen. Ein unmarkierter Weg verläuft auf der ehemaligen Zuckerfabrikbahntrasse zur archäologischen Fundstätte auf dem Vondrák. Ein weiterer Spazierweg führt durch eine Allee alter Linden, die als staatliches Naturdenkmal ausgewiesen ist.
Geschichte und lokale Kultur
Auf dem Vondrův kopec befindet sich eine archäologische Befestigungsstätte; dort stand einst die Festung Záhorská tvrz. Im 18. Jahrhundert fanden in Záhornice an Lichtmess und am Martinstag weithin bekannte Flachsmärkte statt. Im Ort befindet sich außerdem die Filialkirche des heiligen Matthäus, des Apostels und Evangelisten. Der örtliche Verein veranstaltet jedes Jahr ein Bluegrass-Festival, und ein Natura-2000-Lehrzentrum ergänzt die naturkundliche Seite des Ortes.
Die Filialkirche des heiligen Matthäus, des Apostels und Evangelisten, ergänzt die Festungsgeschichte und die historischen Märkte um einen religiösen Ort im Ort. Das jährliche Bluegrass-Festival setzt dazu einen musikalischen Schwerpunkt.
Weitere Orte für Ihre Suche können Sie über Sadská, Hořátev, Chleby, Vrbová Lhota, Hořany, Bobnice, Kounice und Kolaje fortsetzen.
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