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Ždánice: Denkmalgeschichte und Landschaft

Unterkünfte in Ždánice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ždánice verbindet markante Hügellagen mit einer vielschichtigen Denkmalgeschichte. Der lokal Panák genannte Hügel trägt ein Erinnerungsdenkmal; hinzu kommt Hradiště Na Hradišťatech als Kulturdenkmal. Kirche und Kapelle unterscheiden sich durch ihre Lage westlich beziehungsweise nordwestlich des Ortes.

Kurzfakten zu Ždánice

  • Panák ist die örtliche Bezeichnung für den Hügel mit dem Denkmal oberhalb von Ždánice.
  • Der Švehlův památník entstand 1936; heute heißt das Denkmal Památník obětem nacismu (padlým bojovníkům za svobodu v letech 1938–1945).
  • Hradiště Na Hradišťatech ist ein Kulturdenkmal (ÚSKP-Nummer 33563/2-909) auf einem Geländesporn zwischen Oleška und Ždánice.
  • Eine Beschreibung vom September 2025 nennt für den Abschnitt der Středočeská ovocná stezka am rybník Svatý Prokop fünf Stationen mit interaktiven Informationstafeln. Der Abschnitt ist als unmarkiert beschrieben; Wegangaben können sich ändern.

Der Panák und seine Denkmalgeschichte

Panák ist die örtliche Bezeichnung für den Hügel mit dem Denkmal oberhalb von Ždánice im Okres Kolín. Der Švehlův památník wurde 1936 von der Republikánská strana zemědělského a malorolnického lidu zum Gedenken an den ehemaligen Ministerpräsidenten Antonín Švehla errichtet. Dort stand eine bronzene Büste Švehlas; nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch die Nationalsozialisten wurde sie entfernt.

Nach 1945 wurde das Denkmal mehrfach umbenannt. Heute lautet sein Name Památník obětem nacismu (padlým bojovníkům za svobodu v letech 1938–1945). Der heutige Name nennt die Opfer des Nationalsozialismus und die gefallenen Freiheitskämpfer der Jahre 1938 bis 1945. So treffen am Panák mehrere Namensebenen zusammen: Panák bezeichnet den Hügel, Švehlův památník den Erinnerungsort für Antonín Švehla und der heutige Name die spätere Gedenkausrichtung.

Denkmalorte und Orientierung

Hradiště Na Hradišťatech ist unter der ÚSKP-Nummer 33563/2-909 als Kulturdenkmal geführt. Es liegt auf einem markanten Geländesporn zwischen Oleška und Ždánice. Das unterscheidet es landschaftlich vom Panák: Hier prägt der Sporn zwischen den beiden benannten Orten die Lage, dort der Hügel mit dem Denkmal oberhalb von Ždánice.

Kostel sv. Havla steht westlich von Ždánice in der erhöhten Lage „Na Poušti“. Kaplička Panny Marie liegt dagegen am nordwestlichen Ortsrand an einer Kreuzung unterhalb der Kirche. Die erhöhte Lage der Kirche und der Kreuzungspunkt unterhalb davon geben zwei klar unterscheidbare Ortsbezüge.

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Ein Abschnitt der Středočeská ovocná stezka

Die im September 2025 veröffentlichte Beschreibung des Abschnitts am rybník Svatý Prokop bei Ždánice nennt fünf Stationen mit interaktiven Informationstafeln und richtet sich an Kinder, Familien und Schulen. Sie bezeichnet den Abschnitt als unmarkiert und weist darauf hin, dass sich Wegangaben ändern können. Für Ihre Besuchsplanung empfiehlt sich daher ein Blick auf die aktuellen Angaben zur Strecke.

Die Čertova brázda im weiteren regionalen Umfeld

Im weiteren regionalen Umfeld von Ždánice bietet die Čertova brázda einen anderen Landschaftsmaßstab als die einzelnen Denkmalorte. Das deutlich erkennbare, 21 Kilometer lange System aus Mulden, Gräben und Hohlwegen liegt zwischen Sázava und Chotouň. Im Barock diente die Čertova brázda als Pilgerweg zwischen dem Sázavský klášter und Chotouň, dem Geburtsort des heiligen Prokop. Eine Legende über den heiligen Prokop verbindet ebenfalls seinen Geburtsort mit dem Kloster. So stehen eine markante Landschaftsform, die historische Pilgerweg-Nutzung und religiöse Überlieferung nebeneinander und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die regionale Kulturgeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Krychnov, Toušice, Klučov, Radim, Choťovice, Plaňany, Červené Pečky, Grunta

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FAQ / Häufige Fragen zu Ždánice

Worauf sollten Sie bei der Unterkunftssuche für Ždánice achten?

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kolín.