Ohařice – Geschichte, Landschaft und Reitwege

Ohařice zwischen Geschichte und offener Landschaft

Ohařice ist ein Ziel für Reisende, die historische Einordnung und offene Landschaft in einer Reiseidee verbinden möchten. Der Ort ist bereits seit 1376 bekannt und wird 1542 in den Landtafeln erwähnt. Seit dem 16. Jahrhundert gehörte Ohařice zu Veliš. Gegründet wurde Ohařice in einer offenen, nach Nordwesten ungeschützten Landschaft. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich daraus zwei klar erkennbare Perspektiven: die lange Geschichte des Ortes und ein Landschaftscharakter, der durch die offene Lage geprägt ist.

Kapelle und historische Spuren

Ein konkreter kultureller Bezugspunkt ist die Kapelle Nejsvětější Trojice. Sie liegt südwestlich von Ohařice am Friedhof an der Straße nach Michalovy Hory. Die Kapelle Nejsvětější Trojice gehört in Ohařice zu den unbeweglichen Kulturdenkmälern. Ihr Standort am Friedhof und an der Straße nach Michalovy Hory verbindet den Sakralbau mit dem südwestlichen Umfeld des Ortes. Damit ergänzt die Kapelle die Ortsgeschichte um einen konkreten historischen Ort.

Auch die überlieferte Ortsgeschichte gibt Ohařice ein eigenständiges Profil. Die Erwähnung in den Landtafeln aus dem Jahr 1542 und die Zugehörigkeit zu Veliš seit dem 16. Jahrhundert markieren unterschiedliche Stationen der historischen Entwicklung. Wer sich für ältere Siedlungsgeschichte interessiert, findet damit nicht nur einen heutigen Ortsnamen, sondern auch konkrete zeitliche Anhaltspunkte für die Einordnung von Ohařice.

Dubolka und die Landschaft am Rybník Jíkavec

Ein landschaftlicher Bezugspunkt ist Dubolka. Die Lokalität liegt 500 bis 700 m südwestlich von Ohařice, in Feldern südlich der Straße Jičín–Sobotka. Sie liegt mehr als 250 m von der Straße entfernt; von der Straße führt ein begehbarer touristischer Weg dorthin. Dubolka liegt damit in den Feldern und nicht unmittelbar am Straßenraum, während der Weg die Straße mit der Lokalität verbindet. Südwestlich von Ohařice liegen damit sowohl die Kapelle als auch Dubolka, jedoch an unterschiedlichen Bezugspunkten: einmal am Friedhof an der Straße nach Michalovy Hory, einmal in Feldern südlich der Straße Jičín–Sobotka.

Zum Schutzgegenstand von Rybník Jíkavec gehören Feuchtwiesen am Teich mit seltenen Pflanzen und Tieren. Dieser Landschaftsaspekt ergänzt die offene Feldlage um ein feuchtes, artenreich beschriebenes Umfeld. Die offene Feldlage und die Feuchtwiesen am Teich bilden einen konkreten Gegensatz zwischen weitem Gelände und feuchtem Lebensraum. Für einen Aufenthalt, bei dem Naturbeobachtung und Ortsgeschichte gleichermaßen interessieren, lassen sich dadurch verschiedene Themen rund um Ohařice recherchieren.

Reitweg und räumliche Orientierung

Ohařice ist Teil eines überregionalen Reitwegs, der in Wien, Österreich, beginnt. Die Reittouristik gilt als Reise durch die Natur, verbunden mit Begegnungen mit Einheimischen und anderen Touristen. Der Reitweg verbindet damit den österreichischen Ausgangspunkt Wien mit dem Landschaftsraum um Ohařice. Der Ort ist so in einen Weg eingebunden, der von einer österreichischen Stadt in die tschechische Umgebung des Ortes führt.

Die regionalen Reitwege sollen den Besuch historischer Denkmäler und weiterer Sehenswürdigkeiten der Region ermöglichen. Diese Zielsetzung verbindet die Reitweg-Idee mit kulturellen Entdeckungen, ohne eine bestimmte Route oder einen konkreten Ablauf vorzugeben. Für die Straßenorientierung ist außerdem relevant, dass die Straße I/16 in einem Abschnitt zwischen Samšina und Ohařice verläuft.

Weitere Orte für Ihre Recherche

Weitere Ortsseiten für Ihre Reiseplanung sind Boháňka Boháňka, Ohaveč Ohaveč, Úhlejov Úhlejov, Vřesník Vřesník, Šárovcova Lhota Šárovcova Lhota, Dětenice Dětenice, Vršce Vršce und Běchary Běchary.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jičín.

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