Horní Kalná: Aussichten, Radroute und Denkmäler
Horní Kalná verbindet stille Landschaftserlebnisse mit einer bemerkenswerten Dichte an kleinen Kulturdenkmälern. Sie können hier eine geologische Lokalität ohne Zugangsbeschränkung entdecken, einen Aussichtweg wählen, eine Radroute durch mehrere Orte verfolgen oder bei guter Sicht bis zur Schneekoppe blicken. Dazu kommen ein jährlich stattfindendes Nohejbal-Turnier und frei zugängliche Plätze im unteren Ortsteil. Für die Auswahl einer Unterkunft ist deshalb vor allem interessant, ob Sie Ihren Aufenthalt eher mit Spaziergängen, Radfahren, Landschaftsblicken oder kulturgeschichtlichen Entdeckungen verbinden möchten.
Aussichten, Geologie und Radfahren
Die geologische Lokalität Horní Kalná–kalenský obzor ist ohne Zugangsbeschränkung erreichbar. Mit dem Auto gelangen Sie bis auf 250 Meter heran. Damit bildet sie einen klar beschriebenen Zielpunkt für alle, die einen geologischen Ort in die Erkundung des Dorfes einbeziehen möchten.
Für eine längere Wegstrecke steht der Horní-Kalná-Aussichtsweg zur Verfügung. Er führt auf 3 km von der Siedlung Příčnice zum Wald bei Na Lánech und kann auch von Kunčice nad Labem aus erreicht werden. Der Weg über den Höhenzug bei Příčnice bietet Ausblicke auf das Panorama des Riesengebirges. In Horní Kalná befindet sich außerdem die Schaukel „Houpačka u kříže mezi lány“, die zum Projekt „Houpačky z hor“ gehört. Von dieser „Houpačka u kříže mezi lány“ ist bei guter Sicht die Schneekoppe am Horizont zu sehen.
Der 22 km lange Rad-Rundkurs „Z Martinic do Branné a zase zpět“ führt über Martinice v Krkonoších, Horní Branná, Dolní Branná und Horní Kalná.
Kleine Denkmäler mit eigener Geschichte
In Horní Kalná sind zahlreiche religiöse Denkmäler erhalten. Dazu gehören Kapellen, Bildstöcke, steinerne Kreuze, Heiligenstatuen, Glockentürme und ein Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs. Einzelne Stationen geben diesen verstreuten Zeugnissen ein besonders greifbares Gesicht: An einem Bildstock steht eine verglaste Pietà-Statue, die 1879 auf Kosten von Jan und Anna Kodym errichtet wurde.
An der Straße zum Gipfel steht bei Hausnummer 112 eine Statue der Rosenkranzmadonna. Neben der Schule befindet sich ein Kreuz aus dem Jahr 1819 mit verblassten Darstellungen von Heiligen. Am Ort U Třech svatých steht wiederum eine Statue des heiligen Josef mit dem Jesuskind. Der Weg Prášivka führt hinab nach Horní Kalná, wo sich im Ort mehrere kleine Denkmäler befinden. So lässt sich die Ortsgeschichte nicht nur an einem einzelnen Bauwerk, sondern an mehreren konkreten Punkten entdecken.
Platz für einen anderen Tagesrhythmus
Im unteren Teil von Horní Kalná gibt es ein frei zugängliches Rasenfeld und einen asphaltierten Platz. Bei winterlichen Bedingungen kann der asphaltierte Platz als Eislauffläche genutzt werden. Ein weiterer lokaler Akzent ist das jährlich stattfindende Nohejbal-Turnier „Bronzová kopačka Horní Kalné“, bei dem um einen Wanderpokal gespielt wird. Diese beiden Hinweise ergänzen die Wege und Denkmäler um einen öffentlichen Platz und eine wiederkehrende örtliche Veranstaltung.
Horní Kalná als Ausgangspunkt Ihrer Suche
Wenn Sie eine Unterkunft auswählen, können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts an den dokumentierten Möglichkeiten des Ortes ausrichten: Der Aussichtsweg und der Höhenzug bei Příčnice sprechen für eine wanderorientierte Planung, der 22-km-Rundkurs für eine Radtour durch mehrere Gemeinden. Wer lieber kurze Entdeckungen mit kulturgeschichtlichem Inhalt verbindet, findet im Ort Bildstöcke, Kreuze, Statuen und weitere Denkmäler. Für Ihre weitere Suche nach passenden Reisezielen können Sie außerdem Marsov U Upice, Dolni Lanov, Kocléřov, Choustnikovo Hradiste, Beckov, Malá Úpa, Cermná U Vrchlabí und Čermná v Krkonoších vergleichen.
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