Malá Úpa – Berglandschaft, Wege und Erlebnisse

Malá Úpa verbindet markante Berglandschaft mit Wegen, Geschichten, regionaler Kultur und Wintersport. In Malá Úpa und der näheren Umgebung gibt es 10 Gipfel mit mehr als 1.000 Metern Höhe. Damit bietet der Ort einen klaren landschaftlichen Schwerpunkt, während mehrere gut unterscheidbare Erlebnisse die Auswahl für Ihren Aufenthalt ergänzen.

Berglandschaft und Wege mit eigener Geschichte

Ein besonders charakteristischer Zugang zur Region ist die Hornická stezka. Sie umfasst 16 Stationen in Malá Úpa und drei weitere auf dem Weg in das benachbarte polnische Kowary. In Malá Úpa führt der Weg durch Zeugnisse des Erzbergbaus, zum Mundloch eines Erkundungsstollens aus den 1950er-Jahren und zu beispielhaften Typen des Riesengebirgsgesteins und von Felsformationen. Die Route verbindet damit Landschaft und lokale Geschichte, ohne dass Sie sich auf ein einziges Thema festlegen müssen.

Auch die Pohádková stezka ist auf wiederkehrende Entdeckungen ausgelegt. Sie umfasst 10 Stationen; an jeder Station gibt es etwas zur Unterhaltung, ein Bild zum Abpausen und ein Märchen. Eine Karte der Pohádková stezka erhalten Sie im Informationszentrum an den Pomezní Boudy. Die Strecke lässt sich außerdem verkürzen, indem Sie den Abschnitt um den Kraví hora auslassen, oder in mehrere Tagesetappen aufteilen. Die Pohádková stezka kann durch das Auslassen des Abschnitts um den Kraví hora verkürzt oder in mehrere Tagesetappen aufgeteilt werden.

Wintersport und Radroute

Für winterliche Tage besteht das Skigebiet SKiMU Malá Úpa aus den beiden verbundenen Teilgebieten Pomezky und U Kostela. Zusammen verfügen sie über mehr als 6 Kilometer blaue und rote Skipisten. Wer Malá Úpa lieber auf zwei Rädern erkundet, findet mit der KRNAP-Radroute 24A „Okolo Kraví hory“ einen Rundkurs auf Waldwegen. Die Route verläuft von der Kirche in Malá Úpa zu den Stationen 6 und 7 der Pohádková cesta.

Kirche, Brauerei und regionale Besonderheiten

Die einschiffige Kirche St. Peter und Paul gehört zu den historischen Orientierungspunkten von Malá Úpa. Sie wurde zwischen 1788 und 1799 errichtet und nach einem Brand im Jahr 1806 wiederhergestellt und umgebaut. Von hier startet auch die KRNAP-Radroute 24A „Okolo Kraví hory“, wodurch sich Kultur und eine Rundroute in einem Ausflug verbinden lassen.

Eine weitere Besonderheit ist die Brauerei Pivovar Trautenberk. Sie befindet sich in der ehemaligen Tippeltova bouda, die später als Hotel Družba bekannt war, und braut nicht pasteurisiertes und nicht filtriertes Bier. Besichtigungen des Bereichs, in dem das Bier gebraut wird, sind möglich. Der Ort erhält dadurch neben den Wander-, Rad- und Wintersportangeboten auch einen Einblick in eine lokale Brautradition.

Parkplätze und Orientierung vor Ort

Für die Besucherorientierung gibt es in Malá Úpa vier Besucherparkplätze. P1 Sportcentrum ist das größte Parkgelände und liegt direkt an der polnischen Grenze. P2 Infocentrum befindet sich beim Informationszentrum, ist nur für das Tagesparken bis 23 Uhr vorgesehen und hat einen besonderen Tarif. P3 Zátiší liegt gegenüber dem Restaurant Lesní Zátiší. P4 Spálený Mlýn befindet sich in Dolní Malá Úpa. Diese unterschiedlichen Ausgangspunkte können Sie bei der Planung Ihrer Ausflüge berücksichtigen, ohne Entfernungen oder Fahrzeiten vorauszusetzen.

Wenn Sie neben Malá Úpa weitere Ziele in Ihre Suche einbeziehen möchten, können Sie auch Velké Svatoňovice, Lánov, Hajnice, Slemeno, Pilníkov, Bílá Třemešná, Prosečné und Vlcice U Trutnova ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Trutnov.

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