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Muschelberg: Skigebiet, Bergbaugeschichte und Wege im Erzgebirge

Unterkünfte in Muschelberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie für Ihre Reise Wintersport, Bergbaugeschichte und Wege im Erzgebirge verbinden möchten, finden Sie dafür verschiedene Bausteine für aktive und kulturelle Tage. Zwischen Skiliften, historischen Bauwerken, einem grenzüberschreitenden Lehrpfad und einem Aussichtspunkt können Sie unterschiedliche Tagesideen zusammenstellen. Dabei reicht das Spektrum von aktiven Stunden am Bouřňák bis zu kulturellen Entdeckungen unter Tage.

Wintersport und Sommerwege am Bouřňák

Mikulov verfügt über ein örtliches Skigebiet mit sechs Abfahrtspisten und Langlaufloipen. Von Mikulov führen außerdem zwei Skilifte auf den Bouřňák. Das Skigebiet Sport Centrum Bouřňák liegt im Gebiet der Gemeinden Mikulov, Nové Město und Moldava im Erzgebirge. Die sechs Abfahrtspisten und die Langlaufloipen bilden dabei zwei unterschiedliche Wintersportangebote. Im Sommer gibt es dort markierte Wege für Fußwanderungen. Ebenfalls im Gebiet des Sport Centrum Bouřňák kann die Krušnohorská magistrála zum Radfahren genutzt werden. So können Sie bei der Auswahl Ihrer Unterkunft zwischen einem Aufenthalt mit Schwerpunkt auf Wintersport und einer Reise mit Wander- oder Radtagen abwägen.

Bergbaugeschichte und geschützte Denkmäler

Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Bergbau verbunden. Im Gebiet des heutigen Mikulov befand sich wahrscheinlich bereits zu Beginn des 15. Jahrhunderts, in den Jahren 1404 und 1410, die Bergbausiedlung Neu Schellenberg. Die Bergbaugeschichte verbindet damit eine frühe Siedlung aus dem Beginn des 15. Jahrhunderts mit dem Stollen Lehnschafter als einem der ältesten Bergwerksteile. Im Stollen Lehnschafter stehen drei vorbereitete unterirdische Rundgänge zur Auswahl, die jeweils ein bis zwei Stunden dauern. Die Rundgänge eignen sich als eigenständiger unterirdischer Besuch oder als klar begrenzter Teil eines vielseitigen Tages.

Auch oberirdisch finden Sie markante Zeugnisse der Vergangenheit. Die Pfarrkirche des heiligen Bischofs Nikolaus wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf den Fundamenten einer beschädigten älteren Kirche errichtet. Die Nikolauskirche ist ein spätbarocker Sakralbau und steht seit dem 6. Juni 2002 unter dem Schutz als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik. Der Mikulovský-Tunnel ist ebenfalls ein Kulturdenkmal. Die Eisenbahnstrecke Most–Moldava führt durch Mikulov und ist dort seit 1998 ein Kulturdenkmal der Tschechischen Republik.

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Lehrpfad, Aussicht und Orientierung vor Ort

Der grenzüberschreitende Lehrpfad Rehefeld/Moldava informiert an 16 Informationstafeln über die Geschichte und Natur des tschechisch-deutschen Grenzgebiets. Sie können ihn an jeder beliebigen Stelle beginnen und in beiden Richtungen begehen. Der Lehrpfad ist dabei nicht an einen festen Einstieg oder eine einzelne Gehrichtung gebunden. In der näheren Umgebung von Mikulov ist Vlčí kámen ein Aussichtspunkt über das Tal. Die Wanderroute von Mikulov zum Vlčí kámen beginnt am Parkplatz unterhalb der Skipiste.

Weitere Orte entdecken

Für die weitere Reiseplanung können Sie auch Ohníč, Bystřany, Bořislav, Srbice, Moldava, Osek, Ledvice und Rtyně Nad Bílinou erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Teplice.

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